Halb Insel – Halb Paradies: So lautet der Slogan der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst, welche eingebettet zwischen Bodden und Ostsee liegt. Nur einen Katzensprung von unserer Heimat Rostock entfernt, besuchen wir die Halbinsel immer wieder gerne um etwas Abstand vom Alltag zu gewinnen. Zugegeben, in dem Slogan „Halb Insel – Halb Paradies“ steckt schon ein recht großer Funke Wahrheit. Große Teile der Insel gehören zum Nationalpark „Vorpommersche Boddenlandschaft“. Einige davon sogar zur Kernzone. Die Natur bedankt sich dafür mit einer Artenvielfalt, welche für die Ostseeküste einmalig ist. Ganzjährig kannst du hier Vogelarten beobachten, welche vom Aussterben bedroht sind und hier ihren letzten Rückzugsort gefunden haben. Ein ganz besonderes Phänomen ereignet sich in den Herbstmonaten: Dann besuchen tausende Kraniche die Halbinsel, welche hier einen Stopp auf dem Weg in den Süden einlegen. 

Aber nicht nur die Tierwelt findet auf der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst ihr kleines Paradies, uns selbst geht es ähnlich. Wo sonst könnte man inmitten der Dünen campen? Beim Rauschen der Wellen einschlafen und aufwachen? Nationale wie auch internationale Urlauber zieht es zu jeder Jahreszeit auf die Halbinsel. In den Ortschaften kann man sich in den süßen Cafés entspannen, während die weitläufige Natur zum Wandern und Radfahren einlädt. Von der umliegenden Ostsee und den Boddengewässern ganz zu schweigen. Als Wassersportler finden wir hier immer wieder tolle Spots, die sich gegenseitig nur überbieten können. 

Ja, auf der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst findet jeder sein kleines, ganz persönliches Paradies. Du auch, denn dafür haben wir dir hier all unsere Tipps und Lieblingsecken niedergeschrieben. 

Wichtige Orte der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst

Zingst

Der Ort Zingst ist mit seinen 3000 Einwohnern der größte Ort der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst und dadurch gleichzeitig das touristische Zentrum. Besonders bekannt ist Zingst aufgrund seines Umweltfotofestivals „horizonte zingst“, welches hier jedes Jahr im Frühsommer stattfindet. Als letzter Ort vor dem riesigen, unbewohnten Pramort ( Teil des Nationalparks Vorpommersche Boddenlandschaft) ist Zingst darüberhinaus perfekt als Ausgangspunkt für Wander- und Radtouren geeignet. Aber auch bei regnerischem und kaltem Wetter findest du im Ort Zingst viel Sehenswertes. Fotobegeisterte können durch die verschiedenen Fotogalerien schlendern, das Max Hünten Haus oder das interaktive Experimentarium besuchen. Detaillierte Infos zu diesen und vielen weiteren Schlechtwetter-Alternativen findest du weiter unten bei „Ausflugsziele auf Fischland-Darß-Zingst bei Regen“. 

Kleiner Tipp: Im Ortskern von Zingst einen Parkplatz zu finden gestaltet sich, besonders in den Sommermonaten, nicht unbedingt leicht. Nachdem wir nun das erste Mal einen Strafzettel für das falsche Parken einstecken mussten (wir hatten eine Hochzeitsreportage und wenig Zeit), haben wir einen günstigen Parkplatz etwas außerhalb gefunden. Auf dem Parkplatz an der Festwiese Zingst sind auch in der Hauptsaison meist noch genügend Parkplätze frei. 

Prerow nahe Zingst

Prerow ist ein süßer Ort, welcher dicht an dem Darßer Urwald und direkt am Radweg zum wunderschönen Weststrand liegt. Der perfekte Ausgangspunkt für Rad- und Wandertouren. Hingegen der meisten Erwartungen liegt der Ortskern Prerows allerdings nicht unmittelbar am Wasser. Zwischen Strand und Ort fließt der Prerower Strom, welcher mit seinen grünen Ufern tolle Möglichkeiten zum Spazieren bietet. Sehr beliebt ist auch Prerows Seebrücke, welche besonders in der Hauptsaison immer gut besucht ist. Auch hier ist der Strand schon wunderschön weiß und fein. Er wird allerdings nach Westen gehend immer schöner. Dort findest du auch das Regenbogencamp, ein Campingplatz direkt in den Dünen.

Ahrenshoop • Grenze zwischen Fischland und Darß

Ahrenshoop ist ein Künstlerort, dass erkennt man schon auf den ersten Blick. Die reetgedeckten Dächer, viele Kunstausstellungen und eine atemberaubende Naturkulisse – wir lieben den süßen Ort einfach. Neben seiner künstlerischen Seite hat Ahrenshoop aber auch wunderschöne Natur zu bieten. Die Steilküste und der nahe gelegene Darßer Urwald sind wirklich einen Besuch wert. 

Wustrow

Wustrow im Fischland liegt direkt an der schmalsten Stelle der Halbinsel. Nur wenige Meter trennen hier die Ostsee von dem ruhigen Bodden. Ehemals war Wustrow ein Fischerdorf, heute tummeln sich hier aber eher Urlauber. Besonders bei Familien ist Wustrow beliebt, da es hier etwas ruhiger zugeht. 

Tipp für Wassersportler: Wustrow ist ein Mekka für Wassersportler jeder Art. Insbesondere bei stürmischem Südwestwind können die Wellen hier so hoch werden, dass selbst fortgeschrittene Wellenreiter voll auf ihre Kosten kommen. Durch eine vor den Buhnen angelagerte Sandbank erreichen die Wellen hier auch gerne die Zwei-Meter-Grenze. Bei Fragen zu den Surfbedingungen empfehlen wir dir beim Surfcenter Wustrow vorbeizuschauen. Die Surfschule bietet nicht nur einen Surfboardverleih, sondern auch gute Kurse für Surfanfänger.

Dierhagen

Direkt am Fuße der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst befindet sich der Ort Dierhagen. Wie auch Wustrow erstreckt sich Dierhagen auf der gesamten Fläche zwischen Ostsee und Bodden. Dabei zählt Dierhagen allerdings deutlich mehr Einwohner und Ortsteile. Hier findest du viele süße Unterkünfte, einen langen Sandstrand und eine abwechslungsreiche Natur. Dierhagen ist der perfekte Ort zum Entspannen oder für einen Familienurlaub. 

Lieblingsreiseführer

Unscheinbare Insidertipps wie auch bekannte Sehenswürdigkeiten. Von Paddeln, über Radeln oder die Seele baumeln lassen. Ganz viele tolle Tipps und Eskapaden an der mecklenburgischen Ostsee gibt’s in diesem Reiseführer.

Ausflugsziele auf Fischland-Darß-Zingst

Steilküste & Bunkeranlagen bei Ahrenshoop

Unser liebstes Ausflugsziel auf Fischland-Darß-Zingst ist die beeindruckende Steilküste zwischen Wustrow und Ahrenshoop. Oberhalb der Klippen wie auch unten am Strand führen Wanderwege den Küstenverlauf entlang. Hier kann man wirklich wunderschön wandern und die Zeit vergessen. Ganz besonders spannend fanden wir an diesem Abschnitt die alten DDR Bunkeranlagen, welche größtenteils an der oberen Küstenlinie zu finden sind. Teile der Bunkeranlagen stehen sogar offen, sodass du mit einer Taschenlampe ausgerüstet auf Entdeckungstour gehen kannst. 

Gut zu wissen: Leider wird die Steilküste zwischen Wustrow und Ahrenshoop immer weiter abgetragen. Das sieht man besonders gut an den Bunkerteilen, welche inzwischen schon komplett von Wasser umgeben sind. Kaum zu glauben, dass man diese noch vor einigen Jahren trockenen Fußes erreichen konnte. 

Weststrand • Typisch Darß

Der sogenannte Weststrand liegt nicht weit von Prerow entfernt und wird regelmäßig als schönster Strand Deutschlands gepriesen. Ob der Strand wirklich der Schönste ist? Schwierig zu sagen. Sicher ist aber, dass dieser Strand wirklich wunderschön ist. Bei der Farbe des Wassers und beim Anblick des feinen Sandes kommt fast schon etwas karibisches Flair zustande. Das Schönste an dem Weststrand ist aber seine Abgeschiedenheit. Umgeben vom Darßer Urwald und als Teil des Nationalparks „Vorpommersche Boddenlandschaft“ gibt es hier keine Parkplätze oder Zufahrtsstraßen. Das Fahrrad bleibt die einzige Anreisemöglichkeit. Keine Strandkörbe, keine Eisläden, keine Restaurants. Einen so ursprünglichen Strand findet man heute wirklich nur noch selten. Wir lieben es hier! 

Zwischen den Dünengräsern sitzen

Leuchtturm Darßer Ort • Umgeben vom Darßer Urwald 

Ganz an der westlichsten Spitze des Darß und umgeben vom dichten Wald thront der Leuchtturm „Darßer Ort“. Auch hierher dürfen glücklicherweise keine Autos fahren, sodass du dich gleich wieder auf dein Fahrrad schwingen kannst. Als Ausgangspunkt für diesen Ausflug eignet sich Prerow, als nahegelegenster Ort, sehr gut. Hast du kein eigenes Fahrrad, kannst du dir dieses hier ausleihen. Die Tour lässt sich dann auch optimal mit einem Besuch des Weststrandes verbinden. 

Umweltfotofestival „horizonte zingst“

Jedes Jahr im Frühsommer findet in Zingst das Umweltfotofestival „Horizonte Zingst“ statt. Dann tummeln sich in Zingst Künstler, Fotografen sowie Fotointeressierte. Während des „Horizonte Festivals“ kannst du in Zingst durch die verschiedensten Galerien und Ausstellungen schlendern oder einen Workshop deiner Wahl besuchen. Die Auswahl ist riesig, aber die Workshops sind beliebt und immer schnell ausgebucht. Besonders toll finden wir, dass aber wirklich jeder Bereich der Fotografie abgedeckt wird. Landschaftsfotografie, (Wild-)Tierfotografie sowie Portraits, um nur ein paar Beispiele zu nennen, gehören zu den beliebtesten Sparten. 

Kleiner Tipp: Solltest du das „Horizonte Zingst“ Festival besuchen wollen, solltest du deine Unterkunft wie auch die Workshops frühzeitig buchen. Informationen über die angebotenen Kurse sowie den weiteren Programmrahmen findest du auf der Website des „Horizonte Festivals“.

Pramort • Inmitten des Nationalparks Vorpommersche Boddenlandschaft

Die Halbinsel Fischland-Darß-Zingst ist zu großen Teilen noch komplett der Natur überlassen, so auch östlich von Zingst. Als Pramort wird dabei nur der östlichste Zipfel von Fischland-Darß-Zingst bezeichnet, von welchem du weit auf das Meer hinausschauen kannst. Sogar die Insel Hiddensee ist bei gutem Wetter zu erkennen. Einen besonders guten Überblick kannst du dir von der Aussichtsplattform / Vogelwarte aus verschaffen. Mit etwas Geduld kannst du von dort aus auch seltene Vogelarten bestaunen. 

Kleiner Tipp: Zur Beobachtung der Vögel lohnt es sich ein Fernglas mitzubringen. Dieses kannst du dir bei Bedarf auch am Max Hünten Haus ausleihen. 

Die Radtour zum Pramort ist dabei aber nicht zu unterschätzen. Ganze 36 Kilometer misst die Rundtour, welche in Zingst am Max Hünten Haus beginnt und an Ostsee und Bodden entlang bis zum östlichsten Zipfel von Fischland-Darß-Zingst führt. Einmal am Pramort angekommen, lohnt sich ein kurzer Abstecher zur „Hohen Düne“. Der Name hält was er verspricht. Der Sand wurde hier zu erstaunlich hohen Sanddünen aufgehäuft, ein wirklich beeindruckender Anblick. 

Insel Kirr im Bodden

Die Insel Kirr (auch „Große Kirr“ genannt) liegt eingebettet zwischen Halbinsel Fischland-Darß-Zingst und Festland im Bodden. Fast gänzlich unbewohnt befindet sich hier ein kleines Naturparadies. Zwischen Salzwiesen und unzähligen Prielen haben viele Vogelarten hier einen Rückzugsort gefunden. Die Insel Kirr gehört nämlich tatsächlich zu den wichtigsten Brutgebieten für Küstenvögel an der deutschen Ostseeküste! Viele Vogelarten, die vom Aussterben bedroht sind, können hier noch gefunden werden. Sogar einige Seeadler leben hier! Aufgrund dieser Umstände ist das Betreten der Insel nur mit einer geführten Tour genehmigt. Für den kurzen Besuch bietet sich die geführte Radtour an, bei welcher du in aller Ruhe die Vögel beobachten kannst. Aber auch das Übernachten auf der Insel Kirr ist möglich. Ganz im Osten der Insel, nahe des Anlegers, befinden sich circa fünf Ferienhäuschen.

Blick ins Innere eines Zeesbootes

Kraniche beobachten auf Fischland-Darß-Zingst

Mit den beginnenden Herbststürmen im September kommen auch die Kraniche auf Fischland-Darß-Zingst. Nicht nur einige, nein, jedes Jahr kommen bis zu 70000 Kraniche auf die Halbinsel (inklusive der vor Pramort liegenden Insel „Bock“). Ganz schön viele, oder? Tatsächlich sind das fast Dreiviertel der mittel- und osteuropäischen Population. Gerade deshalb ist es wichtig die Kraniche gut zu schützen. Denn nur wenn diese in Ruhe genügend Nahrung zu sich nehmen, können sie den weiten Flug in den Süden überstehen. 

In den Herbstmonaten ist die Besucherzahl am Pramort deshalb beschränkt. Da die Kraniche gerade am Nachmittag aktiv nach Futter suchen, ist dann ein Besuch dort nicht mehr gestattet. Seid so lieb und respektiert das bitte! Zum Glück gibt es außerdem noch viele weitere Orte, von denen du die Kraniche beobachten kannst. Fährst du die B105 entlang wirst du die grauen Vögel wahrscheinlich schon rechts und links auf den Feldern sitzen sehen. Ein besonderer Geheimtipp ist außerdem die Meiningenbrücke, von welcher aus du einen guten Blick auf die umliegenden Salzwiesen hast. 

Spaziergang auf der Meiningenbrücke

Zeesboot fahren • Unterwegs auf traditionellen Fischerbooten

Na, davon schon mal gehört? Die Holzboote mit den rot-braunen Segeln sind so typisch für die Region Fischland-Darß-Zingst. Früher wurden sie von den Fischern genutzt um auf den Bodden hinauszufahren. Dafür sind diese aufgrund des recht geringen Tiefgangs perfekt geeignet. Ihren Namen verdanken die Zeesboote ihrer Handhabung. Um Fisch zu fangen, mussten die Boote „gezeest“ werden. Das heißt die Segel mussten so eingestellt werden, dass das Boot, ein großes Netz ziehend, quer zum Wind trieb. 

Auch wenn die Zeit der Zeesboot-Fischer schon lange vorbei ist, die Zeesboote haben dadurch nicht an Charme verloren! Jedes der Boote wurde als Unikat gefertigt, angepasst auf die individuellen Bedürfnisse des Fischers. Heute sind die meisten Zeesboote in privater Hand und werden meist liebevoll restauriert. Ein Segeltörn mit solch einem Zeesboot ist deshalb immer etwas ganz Besonderes. Gute Möglichkeiten und Anbieter für einen Zeesboot-Segeltörn findest du in den Bodden-Häfen von Wustrow, Zingst, Born und Dierhagen. Einen Termin vereinbarst du am besten direkt vor Ort. 

Ausflugsziele auf Fischland-Darß-Zingst bei Regen

Das Wetter an der Küste ist immer etwas launisch. Auch im Hochsommer weht an der Ostsee gern mal eine steife Brise oder es schüttet wie aus Gießkannen. Zum Glück gibt es auf Fischland-Darß-Zingst viele Alternativen um auch bei „Schietwetter“ nicht im Hotelzimmer zu versauern. 

Tauchgondel Zingst

Am letzten Zipfel der Seebrücke Zingst liegt die große Tauchgondel von Fischland-Darß-Zingst. Mit dieser kannst du bis zu vier Meter unter die Wasseroberfläche fahren und in Ruhe die Unterwasserwelt der Ostsee bewundern. 

Unsere Erfahrung: Wir waren neugierig und haben direkt eine Tauchfahrt gebucht. Da die Gondel bei unserer Ankunft gerade unter Wasser war, mussten wir etwas warten, bevor es losgehen konnte. Als alle Passagiere ausgestiegen waren ging es los. Für 9€ pro Person durften wir gemeinsam mit einigen anderen Urlaubern an Bord. Schon während die Gondel abtauchte, wurde uns vieles gezeigt und erklärt. Unten angekommen blieb anschließend noch ausreichend Zeit um die Unterwasserwelt zu bewundern. An einem guten Tag bei ablandigem Wind und klarem Wasser kann man einige Fische beobachten.

Blick auf die Tauchgondel

Max Hünten Haus in Zingst

Das Max Hünten Haus ist das Zentrum der Fotografie in Zingst. Es umfasst eine kleine Bibliothek, eine wechselnde Fotoausstellung sowie das gesamte Miet-Fotoequipment. Auch die Fotoschule sowie ein Printstudio sind hier zu finden. Als Fotografen kamen wir gut ins Stauen, als wir all die verschiedenen Kameras und Objektive bewunderten, welche hinter den Vitrinenscheiben auf ihren Mieter warten. Ganz besonders die kleine Bücherecke hat uns in ihren Bann gezogen. Ob Landschafts- Porträt- oder gar Drohnenfotografie, jeder Bereich der Fotografie wird abgedeckt. Als Fotograf oder Fotobegeisterte kannst du hier stundenlang stöbern. Wir waren ziemlich stolz auf uns, dass wir dem Drang, das eine oder andere Fotobuch zu erwerben, wiederstehen konnten.

Darßer Bernsteinmuseum in Prerow

Schmuddelwetter, Sturm und eine tobende Ostsee – wenn die Stürme über die Halbinsel fegen, dann ist Bernsteinzeit auf Fischland-Darß-Zingst. Das Gold der Ostsee, der Bernstein, wird genau unter diesen Bedingungen gehäuft an die Küsten angespült. Das Suchen und Bearbeiten des Bernsteins hat auf Fischland-Darß-Zingst schon eine lange Tradition. Das Bernsteinmuseum in Prerow bietet eine abwechslungsreiche Ausstellung, bestehend aus Infotafeln und beeindruckenden Bernstein-Fundstücken. Hier bist du richtig, wenn dich das Material „Bernstein“ beeindruckt und du mehr darüber erfahren möchtest. Wie wird Bernstein gefunden? Wie entstand dieser? Und wie wird aus dem unbearbeiteten Fundstück der funkelnde Bernsteinschmuck? Der Eintritt zum Bernsteinmuseum ist kostenlos und schon allein deshalb eine „Must-Do“ Aktivität für einen regnerisch-stürmischen Tag auf dem Darß. 

Experimentarium in Zingst

Das Experimentarium ist ein Mitmach-Museum zum Erleben der spannendsten physikalischen und mathematischen Gesetzmäßigkeiten unserer Erde. An den verschiedenen Stationen können Interessierte jeden Alters sich ausprobieren. Hier kann man die Phänomene mit eigenen Augen sehen oder gar selbst initiieren. Besonders toll für Familien!

Buntes Experimentarium in Zingst

Unterkünfte und Campingplätze auf Fischland-Darß-Zingst

Die Halbinsel Fischland-Darß-Zingst ist bei Urlaubern sehr beliebt. Deshalb kann es gerade in den Sommermonaten sehr schwierig sein, spontan eine Unterkunft zu bekommen. Gerade wenn du zeitlich flexibel bist, können wir dir sehr empfehlen auf die Vor- oder Nachsaison auszuweichen. Dann ist es auf der Halbinsel auch wieder etwas ruhiger (und unserer Meinung nach trotzdem noch ziemlich gut besucht). Sollte kein Weg an einem Besuch im Hochsommer vorbeiführen, kannst du versuchen spontan über Airbnb eine Unterkunft zu bekommen. Alternativ kannst du dein Glück bei den verschiedenen Campingplätzen der Halbinsel probieren. Diese sind in der Hauptsaison zwar eigentlich auch immer ausgebucht, aber mit etwas Glück findet sich oft auch spontan noch ein kleines Plätzchen. 

Corona-Sommer-Update: Aufgrund der Pandemie waren die Unterkünfte und Campingplätze auf Fischland-Darß-Zingst in diesem Jahr besonders beliebt. Solltest du überlegen dort deinen Urlaub zu verbringen, können wir dir nur ans Herz legen, dass du dich besonders früh um eine Übernachtungsmöglichkeit kümmerst. Generell ist es am besten, deine Unterkunft ein Jahr im Voraus zu buchen. Oder zumindest so früh im Jahr wie möglich.

Regenbogencamp Prerow • Traumcampingplatz direkt in den Dünen

Der wohl schönste Campingplatz von Fischland-Darß-Zingst, wenn nicht gar der gesamten deutschen Ostseeküste? Das Regenbogencamp Prerow, würden wir behaupten! Wo sonst kannst du inmitten der Dünen dein Zelt aufschlagen? Beim Rauschen der Wellen einschlafen und aufwachen? Bei unserem Besuch hier waren wir überwältigt von der Lage und dem Flair des Campingplatzes. Klar, wir hatten vorher bereits Fotos gesehen und wussten eigentlich, was uns erwartet. Dennoch, als wir dann durch das Camp schlenderten, wünschten wir uns direkt da bleiben zu können und das Zelt aufzuschlagen. Schade nur, dass der Campingplatz im Sommer schon weit im Voraus ausgebucht ist.

Airbnb

Wir reisen gerne spontan. Das kann die Suche nach einer Unterkunft ganz schön kompliziert machen. Gute Erfahrungen haben wir deshalb mit Airbnb gemacht. Auf der Plattform findest du neben ganzen Ferienwohnungen privater Vermieter auch Einzelzimmer in Privatwohnungen, Wohnwägen im Garten oder andere kreative Schlafmöglichkeiten. 

Anreise nach Fischland-Darß-Zingst

Mit dem Auto

Mit dem eigenen Auto oder Camper kommst du ganz einfach auf die Halbinsel. Von der Autobahn A20 aus Hamburg/ Rostock kommend, führt dich die Route über die Landstraße vorbei an Wustrow und Ahrenshoop bis hin nach Zingst im Osten der Halbinsel. Alternativ bietet sich die Anreise über die Meiningenbrücke an, von welcher aus du den Ort Zingst super schnell erreichst. Fährst du mit dem eigenen Fahrzeug, musst du allerdings auf der Halbinsel eigentlich überall mit Kosten für das Parken rechnen.

Mit Bus & Bahn nach Zingst über’s Fischland

Fischland-Darß-Zingst selbst hat keinen Bahnhof. Das macht aber überhaupt nichts. Die Anreise mit Bus und Bahn funktioniert trotzdem ganz unkompliziert. An den Bahnhöfen Graal-Müritz, Ribnitz-Damgarten West oder auch Barth verlässt du die Bahn und kannst unkompliziert in den Bus der Linie 210 umsteigen. Dieser fährt dann alle Ortschaften der Halbinsel an. Alternativ kannst du natürlich auch mit dem Flixbus reisen. Dieser fährt im Sommer mehrmals in der Woche von Berlin oder auch Graal-Müritz nach Zingst. 

Unser Podcast

Unsere Lieblingsbeschäftigung auf langen Roadtrips? Podcasts hören! Auf dem Outdoornomaden Podcast geht es um das Leben, unsere Selbstständigkeit, und die Fotografie. Eine große Portion Motivation gibt’s noch obendrauf!

Beste Reisezeit

Eigentlich gibt es für Fischland-Darß-Zingst keine schlechte Reisezeit. Klar, zum Baden und für den klassischen Strandurlaub kann man natürlich nur die Sommerzeit empfehlen. Aber die Halbinsel hat ja noch so viel mehr zu bieten. Wir persönlich würden zum Beispiel einen Urlaub in der Vor- und Nachsaison deutlich vorziehen. Da es vor und nach der Sommerferienzeit hier deutlich ruhiger zugeht. Für alle, die echte Ruhe und Entspannung suchen, ist es im Frühling und Herbst auf Fischland-Darß-Zingst genau richtig. Dann kannst du stundenlang am Strand spazieren, ausgedehnte Radtouren unternehmen oder dich in der Ferienwohnung bei einem Tee so richtig einkuscheln. 

Literaturtipps für deinen Urlaub auf Fischland-Darß-Zingst

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