Auckland

Auckland, die größte Stadt Neuseelands, kombiniert auf witzige Weise urbanes Großstadtfeeling mit dem Aussehen einer zu groß geratenen Kleingartensiedlung. Außerhalb des Stadtzentrums reihen sich die für Neuseeland so typischen, bungalow-ähnlichen, kleinen Holzhäuser aneinander, umgeben von einem feinen gepflegten Garten. Definitiv nicht die Art von Bebauung, welche man von einer 1 Millionen Metropole erwartet. Im Stadtzentrum hingegen ist alles anders: Hohe Gebäude, viele kleine Geschäfte und ein riesiger Hafen. Nicht umsonst nennt man Auckland auch die „City of Sails“. Hier spielt sich das Leben ab, während uns in den verschlafenen Vororten wenigen Menschen auf den Straßen begegneten.

 

Da Auckland auch den einzigen internationalen Flughafen Neuseelands besitzt, ist die Stadt für viele der erste Stopp auf ihrer Reise durch Neuseeland und das wissen auch die Hostel- oder Hotelbetreiber. Die Preise für eine Übernachtung liegen hier demnach etwas über dem Durchschnitt, und ein Zimmer in Aucklands Stadtzentrum findet man nur zu einem ordentlichen Aufpreis. Trotzdem lohnt es sich sehr ein paar Tage in Auckland zu verbringen, vor allem wenn noch einige Erledigungen auf dem Plan stehen. Hier hast du tolle Möglichkeiten dir einen Camper zu kaufen, zu mieten oder rundum auszustatten.

→ Unsere Tipps Autokauf in Neuseeland!

Auckland Start des roadtrips durch Neuseeland

Weitere Tipps & Infos zu Auckland

 

Northland 

Poor Knights Islands

Die Poor Knights Islands sind für alle Taucher ein absolutes Muss, denn diese zu den schönsten Tauchrevieren weltweit. Da die Poor Knights Islands allerdings einige Kilometer vor dem Neuseeländischen Festland liegen, kann das Tauchrevier nur während einer Tour besucht werden. Der beste Ausgangspunkt für solch eine Tauchtour ist dabei der kleine Ort Tutukaka, in dessen Hafen sich einige Anbieter auf Tauchtouren zu den Poor Knights Islands spezialisiert haben. 

Die Bay of Islands

Die Bay of Islands wahrscheinlich die bekannteste Sehenswürdigkeit in Neuseelands Northland. Dementsprechend findet man hier auch wirklich viele Touristen. Wir müssen an diesem Punkt aber einmal anmerken: Die Bucht ist aber auch einfach atemberaubend mit all ihren winzigen Inselchen! Eines steht hier definitiv fest: Die Schönheit der Bay of Islands kommt erst wenn du selbst auf dem Wasser bist, mittendrin in diesem Naturphänomen, zu 100% zur Geltung. Ob mit dem Kajak, dem SUP oder zu Segel ist dabei vollkommen egal. Nur von den Motorbootfahrten möchten wir euch abraten: Die sind meist wirklich überfüllt und sowieso machen Motoren auf dem Wasser einfach viel zu viel Lärm um wirklich die Natur genießen zu können. 

Diese Segeltour haben wir gemacht

Weitere Touren in den Bay of Islands:

 

Ninety Miles Beach & Cape Reinga 

Der Ninety Miles Beach ist ein, ja der Name sagt es schon, wirklich, wirklich langer Strand. Neunzig Meilen ist er zwar nicht lang, dafür aber fast 90 Kilometer, da haben sich die namensgebenden ersten europäischen Siedler leider etwas geirrt! Aber ganz ehrlich, eigentlich ist das ja auch ganz egal, denn der Strand ist noch lang genug, um seine Besucher ganz schön zu beeindrucken, würden wir meinen. Der Strand liegt im Hohen Norden Neuseelands, und findet sein Ende am berühmten Cape Reinga, dem nördlichsten Punkt des neuseeländischen Festlandes. Dieser Ort ist auch heute noch heilig für die Maori, welche das Cape als einen Punkt sehen, wo die verstorbenen Seelen die Erde verlassen und sich auf ihre Reise begeben. Wir müssen an diesem Punkt einmal erwähnen, dass die Maori keinen beeindruckenderen Ort für diesen Glauben hätten wählen könnnen. Der Blick, von den Klippen hoch oben hinunter auf die zwei hier aufeinandertreffenden Meere ließ uns direkt Gänsehaut bekommen. 

Neuseeland Strand menschenleer bei Auckland

Weitere Tipps & Infos zum Northland &  Cape Reinga

 

Waikato

Taupo

Taupo, ist ein weiterer unserer Wohlfühlorte in Neuseeland. Hier verbringen viele Kiwis ihren Familienurlaub, sodass man neben vielen Reisenden auch auf zahlreiche Neuseeländer trifft. Taupo ist einer dieser Orte, welcher mit unglaublich vielen Aktivitäten lockt. Der gleichnamige See, Lake Taupo, läd zum Schwimmen ein, und für Adrenalinjunkies gibt es zahlreiche Angebote. Manchmal hatten wir das Gefühl, die Stadt sei die kleine Schwester von Queenstown, dieser überlaufenen Adrenalin-Stadt auf der Südinsel. Doch tatsächlich ist das Leben hier viel ruhiger, viel naturbezogener als eben diese.

Kleiner Fun-Fakt am Rande: Was wir hier als Lake Taupo bezeichnen, ist tatsächlich ein riesiger Vulkankrater, welcher sich über all die Jahre mit Wasser gefüllt hat. Das tiefe Loch entstand bei dessen letzen Ausbruch, wobei dieser explodierte und ein tiefes Loch, den Lake Taupo hinterließ. 

Mehr Informationen zu diesem Thema findest du übrigens in dem Museum in Taupo. Ein Besuch ist wirklich lohnenswert!

→ Unsere liebste Unterkunft in Taupo: Rainbow Lodge

→ Unser Campingplatz in Taupo: Reids Farm

Tongariro Alpine Crossing Neuseeland Roadtrip

Weitere Tipps & Infos zu Taupo

 Surferort Raglan

Kennst du dieses kribbeln im Bauch, wenn du in einem Ort ankommst? Dieses Gefühl, welches dir sagt: Hier bist du richtig?. Genau so ging es uns, als wir Raglan erreichten. Überall Menschen mit Surfbrettern unter dem Arm, wir werden mit einem entspannten Shaka begrüßt und Über allem liegt dieser positive Vibe. Rund um Raglan findest du verschiedene Surfspots, wobei für jeden etwas dabei ist. In Manu-Bay findest du als Surf-Profi perfekte linkslaufende Wellen während du am Ocean Beach auch schwimmen gehen kannst und als Anfänger perfekt aufgehoben bist.

Unsere Unterkunft in Raglan: BBH Surfhostel Raglan – Raglan Backpackers

Pakoka River Fluss bei Raglan nach starkem Regen

Weitere Tipps & Infos zu Waikato

 

Taranaki District

Mount Taranaki

Auch der Mount Taranaki ist ein Vulkan, eine Tatsache die man diesem Berg mit seinem so perfekt geformten Kegel auch direkt ansieht. Hinauf führen mehrere Wanderwege, welche allesamt wunderschön, aber nicht auf die leichte Schulter zu nehmen sind. Der Mount Taranaki ist als einzige Erhöhung in der Gegend dem Wetter ausgeliefert, welches hier binnen dreißig Minuten von strahlendem Sonnenschein zu einem schlimmen Schneesturm wechseln kann. Leider wird dies immer wieder von Wanderern unterschätzt, sodass immer wieder tragische Unfälle am Berg passieren. Bist du dir dieser Tatsache bewusst und gut vorbereitet steht einer Tour allerdings nichts mehr im Wege.

Weitere Tipps & Infos zum Taranaki District

 

Manawatu – Wanganui 

Whanganui Journey 

Die Whanganui Journey ist wohl der außergewöhnlichste Great Walk Neuseelands. Tatsächlich geht es hier nämlich gar nicht um einen „Walk“, wie es bei den anderen Great Walks der Fall ist. Der Whanganui ist der längste Fluss Neuseelands, sodass es sich bei der Whanganui Journey tatsächlich um eine Reise zu Wasser handelt. Ob Kanu, Kajak oder Floß ist dabei dem eigenen Geschmack überlassen. Der beliebteste Ausgangspunkt für diese Tour ist der kleine Ort Taumarunui. Hier ist der Whanganui noch recht klein und wild. 

Weitere Tipps zu Manawatu – Wanganui

 

Coromandel 

Die Coromandel, ein Paradies vor der Haustüre Aucklands. Hier gibt es so viele kleine und große Naturwunder, dass wir gar nicht wissen, wovon wir zuerst berichten sollen. Bist du Windows Nutzer ist die Chance auch sehr hoch, das du das Highlight der Coromandel, die Cathedral Cove, sogar während des Arbeiten schon des Öfteren zu Gesicht bekommen hast: Bei Windows 10 taucht diese nämlich auf dem Sperrbildschirm auf!

Aufgrund der dichten Lage zu Auckland ist die Coromandel aber vor allem bei den Neuseeländischen Familien sehr beliebt. Suchst du eher etwas Ruhe empfiehlt es sich daher die Coromandel  außerhalb der Sommerferien u besuchen.

Cathedral Cove

Die Cathedral Cove ist eine abgeschiedene, zweigeteilte Bucht, welche nur durch einen natürlich entstandenen Felsbogen verbunden werden. Zur Cathedral Cove kommst du über eine etwa einstündige Wanderung, welche am Hahei Beach startet. Der Weg führt etwas oberhalb der Buchten entlang, bis zu einer kleinen Treppe, hinunter zur Cathedral Cove.

Hot Water Beach

Der Hot Water Beach befindet sich nur wenige Kilometer von der Cathedral Cove entfernt und ist ein zweites sehr bekanntes „Must-Do“ vieler Neuseeland-Reisender. Bekannt ist der Strand für das hier austretende Thermalwasser, in welchem du während der Ebbe Zeit Baden kannst. Aber aufgepasst: Das warme Wasser tritt nur an einer ganz bestimmen Stelle am Strand aus, und diese ist nur während der Ebbe überhaupt zu erreichen! Damit du dich später auch wirklich am Strand in dem Termalwasser entspannen kannst, solltest du auf jeden Fall auch eine große Schaufel mitbringen. Damit kannst du am Strand eine kleine Wanne ausheben, in welcher sich das Wasser sammelt.

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Bay of Plenty 

Die Bay of Plenty ist so etwas wie unser Heimathafen am anderen Ende der Welt. Hier haben wir während unserer Neuseelandreisen viele Menschen kennengelernt, welche heute zu unseren besten Freunden zählen. Auch wenn wir vorher schon in diese Gegend verliebt waren, hat sich dieses Gefühl über die Jahre noch verfestigt. Hier also unsere liebsten Orte, unserer liebsten Gegend Neuseelands! 

Mount Mounganui

Der Surferort unterhalb des inzwischen erloschenen Vulkans „The Mount“ ist ein absolutes Wohlfühlplätzchen. Auch wenn hier an der Ostküste Neuseelands die Wellen deutlich zahmer sind, ist das Surfen hier nicht weniger beliebt. Mit einem Surfboard durch den Ort zu gehen, ist mindestens genauso normal wie all wie die unzähligen kleinen Second Hand Läden im gesamten Ort. 

Rotorua

Die Stadt Rotorua liegt in einem geothermisch sehr aktiven Gebiet, und ist aufgrund dieser Tatsache schon einen Zwischenstopp wert. Wenn du Rotorua erreicht fällt dir wahrscheinlich zuerst der teils starke Schwefelgeruch auf, es riecht wirklich nach faulen Eiern. Aber auch sonst kannst du in Rotorua an vielen Orten Dampf in den Himmel steigen sehen. Das Angebot der Stadt ist dementsprechend ausgerichtet: Es gibt viele heiße Bäder, Spas und noch einige kostenlose Hot Pools, etwas außerhalb der Stadt.

Surfen in Mount Maunganui

Weitere Tipps & Infos zur Bay of Plenty

 

Hawkes Bay

Napier

Neuseelands Art-déco Stadt! Beim Spaziergang fühlt sich an wie eine Zeitreise, zurück in das Leben der 30er Jahre. Schuld daran war ein verheerendes Erdbeben, welches die Stadt in Trümmer legte. Der Wiederaufbau geschah anschließend im Stil der Zeit, und ist heute immer noch erstaunlich gut erhalten.

Weitere Tipps & Infos für die Hawkes Bay

  • Cape Kidnappers: Das Cape Kidnappers ist eine in den Pazifik ragende Landzunge, auf welcher sich die einzige Festland-Kolonie von Tölpeln weltweit befindet. Schon etwas ziemlich besonderes, oder? Zum Cape gibt es einen tollen Wanderweg, welcher aller lediglich zur Ebbe zugänglich ist. Alternativ kannst du aber auch ganz bequem eine Tour buchen. Sehr empfehlenswert ist diese hier: (Link Get Your Guide).

 

Wellington Area

Wellington ist die süße Hauptstadt Neuseelands, und Ausgangspunkt aller Fährverbindungen zur Südinsel. Die Stadt liegt eingebettet zwischen grünen Hügeln und seinem großen Hafen versprüht einen ganz anderen Charme: Hier spielt sich das kulturelle Leben Neuseelands ab, es gibt unzählige Bars, Pubs und verschiedenste kulturelle Angebote.

kostenlose Duschen Neuseeland

Kostenlose Duschen gibts in Neuseeland überall.

Weitere Tipps & Infos zu Wellington

 

Marlborough

Picton

Die Kleinstadt ist die Anlegestelle der Fährverbindung auf die Nordinsel Neuseelands und Ausgangspunkt für alle Touren in die Marlborough Sounds oder Richmond Ranges. Pictor bietet genügend Möglichkeiten sich hier auf bevorstehende Touren in das Backcountry vorzubereiten oder sich mit Lebensmittels auszustatten.

Unsere liebste Unterkunft in Picton: 

→ Unsere Fährverbindung zum Start des Queen Charlotte Tracks

Marlborough Sounds

Die Marlborough Sounds sind eine zerklüftete Küstenlandschaft mit zahlreichen abgeschiedenen Buchten und bewaldeten Hügeln. Auch wenn diese Landschaft von den Neuseeländern als Sounds bezeichnet werden sind diese eigentlich keine Fjorde (wie beispielsweise der Milford Sound) sondern vom Pazifik geflutete Flusstäler. In den Marlborough Sounds leben nur wenige Menschen, welche auch nur per Boot die Gegend verlassen können. Dementsprechend viel Platz hat die Natur hier: In den Buchten leben Delfine, Orcas und viele seltene Fischarten. Auf dem Festland hingegen kann man hingegen viele der bedrohten neuseeländischen Vogelarten beobachten. 

Aussicht auf Marlborough Sounds Neuseeland Route

Weitere Tipps & Infos für den Marlborough District

 

Tasman District

Nelson

Nelson ist eine lebendige Stadt vor den Toren des Abel Tasman. Hier tummeln sich im Sommer meist viele Backpacker, es gibt viele kulturelle aber auch sportliche Aktivitäten. Nelson ist eine Stadt zum Wohlfühlen, und so bleiben viele Reisende oft länger zunächst geplant.

Unsere liebste Unterkunft in Nelson: The Palace Backpackers 

Abel Tasman National Park

Der Abel Tasman ist der kleinste aber gleichzeitig auch der beliebteste Nationalpark Neuseelands. Grund dafür sind seine schönen Strände, sein blaues Wasser und der berühmten Abel Tasman Great Walk. Dieser führt über 4 -5 Tage immer entlang der Küste, übernachten kannst du auf wunderschöne Campingplätzen oder den schicken Great Walk Hütten. Alternativ gibt es aber auch die Möglichkeit den Abel Tasman vom Wasser aus zu erleben. Viele der Great Walk Campingplätze liegen direkt am Strand und sind daher auch für Kanuten bestens zu erreichen, sodass du die gesamte Strecke auch mit dem Kanu paddeln kannst. 

→ Auf der Seite des DOC gibts die Hütten- oder Campingtickets für den Abel Tasman Great Walk 

Nelson Lakes National Park

Anders als der Name zunächst vermuten lässt, liegt der Nelson Lakes National Park etwa 80 Kilometer von der Stadt Nelson entfernt. Der National Park beherbergt zwei große Seen, und eines der spektakulärsten Wandergebiete Neuseelands. Diese dabei glücklicherweise so weit abseits der nächsten Straße, dass nur echte Wanderfans sich bis dorthin begeben. Hier kannst du unseren Erfahrungsbericht über diese Strecke lesen.

Auf diesem Campingplatz haben wir übernachtet

Überblick über Unterkünfte im Nelson Lakes National Park*

Abel Tasman Coast Track Natur Erlebnis Wandern Neuseeland

Weitere Tipps & Infos für den Tasman District

 

West Coast

Die Westküste ist bekannt für ihr raues Wetter und die vielen Sandflies. Beides nicht unbedingt Bedingungen, welche einen Aufenthalt hier angenehmer machen würden. Doch die Westküste Neuseelands ist auch für ihre wilde und ungezähmte Natur berühmt. Von kaum einem anderen Ort auf der Welt sind all die Wunder der Natur, Gletscher, Schluchten, Canyons oder wilde Strände so leicht zugänglich wie an der Westküste Neuseelands. Gletscher, welche man vom Highway aus sehen kann, oder tiefe Canyons, welche nur wenige Minuten Fußweg von der Straße entfernt liegen. 

Westport & Greymouth

Die Städte haben nicht viel zu bieten und sind auch sonst nicht unbedingt schön. Lohnenswert kann ein Besuch allerdings für einen größeren Einkauf sein, da die 4Square Supermärkte in den kleineren Orten meist etwas kostenintensiver sind.

West Coast Neuseeland Roadtrip Straße

Weitere Tipps & Infos zur Westcoast

 

Central Otago

Wanaka 

Wanaka liegt wunderschön zwischen dem gleichnamigen Lake Wanaka den gelb schimmernden Bergland. Hier zieht es zu jeder Jahreszeit unglaublich viele Reisende hin, und auch immer mehr Auswanderer lassen sich hier dauerhaft nieder. Über Wanaka liegt, im Gegensatz zu Queenstown, eine unglaublich schöne Wohlfühl-Stimmung, welche uns direkt in ihren Bann gezogen hat. Gleichzeitig bietet Wanaka aber auch tolle Möglichkeiten draußen aktiv zu werden. 

—> Wir hatten diese Unterkunft bei Airbnb

—> Airbnb Gutschein für Neuanmeldungen

Weitere Tipps für Central Otago

 Queenstown-Lakes

Arrowtown

Arrowtown ist eine weitere alte Goldgräberstadt, welche im Gegensatz zu den meisten anderen Orten recht große Bekanntheit genießt. Tagsüber ist hier dementsprechend viel los. Da die meisten Besucher aber eher einen kurzen Abstecher nach Arrowtown machen, wird es zum Abend hin meist deutlich ruhiger. Arrowtown ist wirklich hübsch und sicher einen Besuch wert. 

→ Wir haben auf diesem Campingplatz übernachtet: Arrowtown Holiday Park

→ Übersicht über Unterkünfte in Arrowtown*

Queenstown

Die Sache mit Queenstown: Hier werden wir kurz einmal etwas ausschweifen, denn der Massentourismus wirkt sich hier so stark aus wie in kaum einer anderen Gegend in Neuseeland:

Ja, die Stadt ist super beliebt unter Neuseeland Reisenden, und gilt Queenstown als die Adrenalin-Stadt schlechthin. Verschiedene Unternehmen bieten hier alles an, was den Adrealin-Rausch fördert: verschiedenste Bungy-Sprünge, Jetboot-Touren, … , die Liste ist schier endlos. Tatsächlich gibt es fast alle dieser Aktivitäten auch in anderen Orten Neuseelands, und dies dann auch zu einem geringeren Preis. Queenstown ist sicherlich mal ein sehr schöner Ort gewesen, bevor unzählige Touristen diesen überrannten. Wo vor einigen Jahren noch grüne Wiesen mit Schafherden waren, stehen heute große Einkaufszentren und Hotelblöcke. Versteht uns nicht falsch, die hier angebotenen Aktivitäten klingen durchaus verlockend. Doch welche Konsequenzen hat dies für die Bewohner dieses einst kleinen Örtchens? Horrende Mieten sind da nur der Anfang. Wir haben die Stadt gemieden, da wir diese Art von Tourismus nicht unterstützen möchten. 

Roys Peak Wanderung Neuseeland

Tipps für den Queenstown-Lakes District

 

Fiordland 

Der  Fiordland national park ist der größte und der am wenigsten zugängliche Nationalpark Neuseelands. Nur genau zwei Straßen führen überhaupt in diesen National Park hinein, die eine, gut ausgebaute, hin zum Milford Sound. Die andere Straße ist eigentlich nur per Schiff über den Lake Manapouri zu erreichen und führt über unzählige Windungen und Schotter zum zweiten zugänglichen Fiord, dem Milford Sound. All die andere Fläche ist der Natur überlassen, und der Zugang zu diesen Teilen des Fiordland national Parks ist fast unmöglich. Nur einige wenige Wanderwege gibt es in dieser Gegend, welche sich weitestgehend um die Seen und Küsten herum bewegen. 

Milford Sound

Der Milford Sound ist als einziger leicht zugänglicher Fiord Neuseelands ein Besuchermagnet ohne Vergleich. Erreichbar ist er über den Highway, welchem man bis zum Milford Sound etwa 120 Kilometer von Te Anau folgt. Am, Fiord angekommen ist man meist ersteinaml etwas überfordert von der Masse an Menschen, welche hier den Fiord vom Wasser aus bestaunen möchten. Auch wenn es auf den ersten Blick nicht so aussehen mag gibt es dennoch einige Plätze, in welchem du in ruhe die natur genießen kannst und das ein oder andere Bild vom Milford Sound schießen kannst. Möchtest du den Fiord in seiner ganzen Schönheit bewundern machst du am besten eine Bootstour. Zwar sind die Boote alle ziemlich voll und die Touren sehr touristisch, es eine gute Alternative zu den Bootstouren haben wir allerdings noch nicht gefunden. 

→ Unser Tipp: Besonders imposant sieht der Milford Sound übrigens nach starken Regenfällen aus, da dann das Wasser in Wasserfällen die alle Hänge hinabschießt. 

Doubtfull Sound

Wer die natur des Fiordlandes wirklich in Ruhe genießen möchte, sollte darüber nachdenken den Doubtfull Sound zu besuchen. Da dieser allerdings nicht so einfach zu erreichen ist, werden hier meist nur Touren mit einer Übernachtung auf dem Schiff angeboten, sodass der Besuch natürlich auch deutlich kostenintensiver ist. 

→ Übersicht über Touren zum Doubtfull Sound*

Milford Sound Neuseeland Sehenswürdigkeiten

Weitere Tipps für das Fiordland

 

Mackenzie

Lake Tekapo

Der unglaublich blaue See ist ein ehemaliger Gletschersee und Teil des UNESCO Darf Sky Reserve in Mackenzie. Das bedeutet, dass hier streng darauf geachtet wird, die Lichtverschmutzung so gering wie möglich zu halten. Du kannst hier eine der dunkelsten Nächte der Welt erleben, also stell dir schon einmal deinen Wecker, damit du das nicht verschläfst.

Aoraki /Mount Cook National Park

Der Aoraki / Mount Cook ist mit 3724 Metern der höchste Berg Neuseelands, und der nach ihm benannte umliegende Nationalpark ist einfach unbeschreiblich schön. Hier kannst du tolle Tageswanderungen machen, für befestigte Mehrtageswanderungen gibt es hier jedoch kaum. Definitiv die schönste Strecke ist die Wanderung zur Müller Hut, welche ausgesetzt auf einem Bergkamm sitzt. Ada diese Stecke allerdings ziemlich anspruchsvoll ist, möchten wir sie wirklich nur geübten Wanderern empfehlen!

→ Übersicht über Unterkünfte im Mount Cook National Park*

Weitere Tipps & Infos zum Mount Cook National Park

  • Die Straße in den Mount Cook National Park: wohl die fotogenste Straße Neuseelands.
  • Hooker Valley Track: bekanntester Wanderweg im Mount Cook National Park, überlaufen aber sehenswert!
  • Sealy Tarns Track: spektakuläre Aussicht! Mit der richtigen Ausrüstung kann von dessen Endpunkt auch noch weiter bis zur Mueller Hut. Das ist wirklich so unglaublich lohnenswert!
  • Church Of The Good Chepherd: bekannter Fotospot, nett für einen kurzen Zwischenstopp.

Canterbury

Arthurs Pass

Der Arthurs Pass verbindet die Orte Christchurch an der Eastcoast mit Greymouth an der Westküste Neuseelands, und führt damit quer durch die neuseeländischen Alpen. Die Fahrt ist unglaublich spekakulär aber weder etwas für schwache Nerven noch schwache Motoren, da die Straße besonders von der Westküste her kommend ziemlich eng und steil berauf führt. Oben gleich in der Nähe des höchsten Punktes befindet sich eine kleine Ortschaft, die hauptsächlich touristischen Zwecken dient. Es gibt eine Touristinformation, einen Imbiss und neben einigen DOC Stellplätzen auch ein kleines Hostel. 

→ Unsere liebste Unterkunft in Arthurs Pass Village: The Sancturay

→ Unser liebster Campingplatz am Arthurs Pass: Klondyke Corner Campground 

Aussicht Bealey Spur Track Neuseeland Arthurs Pass

Weitere Tipps & Infos zum Arthurs Pass

 

Christchurch

Nachdem die Stadt durch das schwere Erdbeben 2011 fast vollständig in Schutt gelegt wurde befindet sie sich nun noch immer im Aufbau. Überall in der Stadt sind noch Freiflächen zu finden, welche allerdings durch tolle Künstler zu kreativen und bunten Plätzen verwandelt wurden. Die Stadt ist trotz der Tragödie vor einigen Jahren sehr lebendig und es gibt super viel zu sehen. 

→ Unsere liebsten Unterkünfte in Christchurch: The Old Countryhouse NZ & Jailhouse* 

Hamner Springs

Der Ort Hammer Springs ist bekannte für seine tollen Bäder & Spas. Wenn du dich einmal so richtig verwöhnen lassen möchtest bist du hier richtig. Sonst ist der Ort recht ruhig. Wir haben hier hauptsächlich Kiwis getroffen.

→ Übersicht über Unterkünfte in Hamner Springs*

Kaikoura

Kaikura ist berühmt für seine Möglichkeiten die großen Meeressäuger wie Wale oder Delfine aus nächster Nähe zu betrachten. Grund dafür sind die hier stark aufeinander treffenden tektonischen Platten der Erde, welche sich hier untereinander schieben, und so einen tiefen Graben in der Erdkruste hinterlassen. Für für viele Wal- und Delfinarten sind deshalb die Gewässer vor Kaikura besonders attraktiv, sodass einige der Touranbieter sogar eine Garantie für das Finden der Meeressäuger aussprechen.

Hier findest du tolle Wale-Watching  & Delfin-Touren!*

Weitere Infos & Tipps zu Canterbury

  • Moreaki Boulders
  • Hakatere Conservation Park
  • Akraroa: Die Halbinsel vor Christchurch versprüht französischen Flair!

Dunedin & Umgebung

Dunedin ist eine Studentenstadt durch und durch, in vielen Vierteln wohnen hauptsächlich Studenten der Universität und während des Semesters gibt es zahlreiche kulturelle Angebote. Da Dunedin im schottischen Stil erbaut wurde, sticht sie unter den neuseeländischen Städten auch definitiv etwas heraus. Ganz besonders der Bahnhof Dunedins ist super schön, und zieht immer viele Besucher an. 

→ Unsere liebste Unterkunft in Dunedin: Central Backpackers*

Weitere Tipps & Infos zu Dunedin & Umgebung

 

Southland & Catlins Coast

In das tiefe Southland und die Catlins verirren sich komischerweise nur ganz wenige Reisende. Dabei ist diese Gegend unglaublich spektakulär. In den Catlins leben kaum Menschen, sodass du in der catlins Coast unberührte Natur und eine weltweit einzigartige Tierwelt finden kannst. Hier, so kurz vor dem Sub-Antarktischen Raum leben viele seltene Tierarten wie die neuseeländischen Seelöwen, verschiedene seltenen Pinguinarten, neuseeländische Seebären, See-Elefanten und Hector-Delfinen. 

Seelöwen in Catlins Coast

Unsere Tipps & Infos zum Southland & zur Catlins Coast

 

Stewart Island

Die große Insel im Süden Neuseelands Südinsel ist immer noch weitestgehend unerforscht. Nur den kleinen Ort Oban gibt es hier, einige wenige Wanderwege, der Rest ist wie einst ganz Neuseeland bewachsen mit dichtem Urwald. Hier auf Stewart Island gibt es noch kaum Possums oder andere vögelfressende Raubtiere, sodass es hier noch viele Kiwis und andere flügellose Vogelarten gibt. 

→ Übersicht über Unterkünfte auf der Stewart Island*

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