Du kennst deine Kamera mittlerweile ziemlich gut und tastest dich schon an den manuellen Modus heran? Du fotografierst unheimlich gern und versuchst tolle Fotos zu machen und das bisher gelernte umzusetzen, aber bist noch immer nicht zufrieden mit deinen Bildern? Dann haben wir in diesem Artikel einmal unsere Tipps für bessere Fotos, damit dir in Zukunft einzigartige Bilder gelingen.  

YouTube Video • unsere besten Tipps für bessere Fotos

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1. Fotografiere zum Sonnenaufgang oder Sonnenuntergang

Beginnen wir gleich mit dem, für uns, wichtigsten Tipp für bessere Fotos. Natürlich ist es nicht immer möglich zum Sonnenaufgang oder Sonnenuntergang an einem coolen Ausflugsziel oder an einer tollen Location zu sein. Manchmal lässt es der Tagesplan einfach nicht zu. Dennoch können wir dir empfehlen mindestens einmal während deiner Reise Bilder von dir während Sonnenaufgang oder Sonnenuntergang zu machen. 

Das Licht ist nicht vergleichbar mit normalem Tageslicht und sorgt für eine einzigartige Lichtstimmung. Bilder mit einer solchen Atmosphäre lassen sich nicht zur Mittagszeit erstellen, das geht ausschließlich mit weichem Licht.  

Doch lass uns das noch einmal deutlicher erklären. Da die Sonne zum Mittag meist zu hoch steht und viel zu stark scheint, bilden sich im Gesicht kontrastreiche und unschöne Schattenverläufe, sogenannte Schlagschatten. Diese sorgen für ausgeprägte Augenringe und sehen einfach nicht schön aus.

Ein weiterer Vorteil zum Sonnenaufgang zu fotografieren besteht darin, dass du selbst an sehr beliebten Reisezielen meist deine Ruhe hast. Kein „normaler“ Tourist wird im Sommer bereits gegen 5 Uhr morgens unterwegs sein. Somit kannst du dich kreativ austoben und kannst dabei einmalige Ergebnisse erzielen.

Persönlicher Tipp: Solltest du nicht vermeiden können während der Mittagssonne zu fotografieren, dann versuch wenigstens eine Schatten spendende Wolke abzuwarten oder einen schattigen Ort zu finden, damit dein Gesicht gleichmäßig ausgeleuchtet ist. Darüber hinaus sieht die Farben einfach schöner!

Fototipps auf einen Blick:

  • Versuche möglichst zum Sonnenaufgang oder Sonnenuntergang zu fotografieren
  • vermeide die Mittagssonne

2. nutze Dynamik und Emotionen • Lieblingstipp für bessere Fotos

Wir selbst sind gar keine Fans von statischen Posen. Schon während man Bilder macht fühlt es sich einfach verkrampft und unnatürlich an. Wir lieben dagegen möglichst ungestellte und natürliche Bilder. Versuch daher eher einen Moment festzuhalten, als einen Moment künstlich zu erzeugen, welcher einfach nicht vorhanden ist. Daher lautet unser nächster Tipp für bessere Fotos: nutze Dynamik und Emotionen.

Mal ehrlich: du schlenderst bestimmt ab und an am Strand entlang und freust dich über die tolle Location. Anhalten und auf Knopfdruck in irgendeine Richtung lächeln wirst du wahrscheinlich nicht so oft machen. Daher ist es unserer Meinung nach sinnvoll, dass auch bei Bildern nicht zu tun, sondern möglichst Aufnahmen aus dem Moment heraus zu machen.

Wanderung Olpererhuette Zillertal.

Klar, auch diese Bilder sind leicht gestellt, aber sie fühlen sich einfach besser an. Vor allem beim späteren Betrachten wirst du merken, dass sie deutlich besser geworden sind und viel mehr Emotionen transportieren. 

Fototipps auf einen Blick:

  • Dynamik ist der Schlüssel zu spannenden und einzigartigen Fotos

3. Habe Mut zu ungewöhnlichen Perspektiven 

Ein weitere Tipp für bessere Fotos ist der Wechsel von Perspektiven. Viel zu oft neigt man dazu, aus normaler Kopfhöhe oder Schulterhöhe Bilder zu schießen. Gerade am Anfang spricht auch nichts dagegen. Solltest du jedoch etwas mehr Kreativität mit ins Bild bringen wollen, dann versuch auch einmal die Perspektive zu verändern.

Eine Möglichkeit wäre zum Beispiel bodennah zu fotografieren. Wir nutzen die Möglichkeit sehr oft und finden, dass die Bilder dadurch nochmal eine ganz andere Wirkung erzielen. Natürlich kannst du auch überlegen, von einer erhöhten Perspektive zu fotografieren. Wir nutzen dafür auch oftmals unsere Drohne. Für viele Motive reicht es jedoch auch mit einer normalen Kamera zu fotografieren.

Zusätzlicher Tipp: hol dir für deine Kamera oder dein Handy eine Unterwassergehäuse. Die Perspektiven die sich dabei eröffnen sind einfach faszinierend und werden immer für ein tolles Bild sorgen. Für die meisten Betrachter wirken Unterwasserbilder noch sehr besonders und sorgen für einen Wow-Effekt! Die heutige Generation von Actionkameras sind ebenfalls richtig gut und sind gar nicht mal so teuer!

Fototipps auf einen Blick:

  • variiere die Perspektiven
  • nutze Hilfsmittel wie Drohnen, Unterwassergehäuse oder Actionkameras

4. Stimmungsvolle Bilder erfordern Zeit • Tipps für bessere Fotos

Um Ergebnisse zu erzielen, welche dich zufrieden stellen, musst du dich von dem Gedanken lösen lediglich Schnappschüsse zu machen. Natürlich spricht in manchen Situation nichts dagegen „schnell mal abzudrücken“, doch ab und zu solltest du dir vielleicht ein bisschen mehr Zeit nehmen. Das verhindert, dass du dich zu Hause darüber ärgerst, wenn doch nicht das richtige Bild dabei war. 

Kebema Wanderung Zillertal Titelbild

Bei diesem Punkt können wir dir ergänzend empfehlen, ruhig auch einmal mehr den Auslöser zu betätigen. Oftmals sieht man auf den kleinen Kameradisplays nicht gleich, ob die Bilder auch wirklich etwas geworden sind. Wenn du etwas mehr Bildmaterial erstellst, gehst du einfach auf Nummer sicher und hast zu Hause eine größere Auswahl. Es kann nämlich immer mal passieren, dass man die Augen geschlossen hatte oder das Bild am Laptop dann doch unscharf ist.

Fototipps auf einen Blick:

  • plane genügend Zeit für Fotos ein
  • plane möglichst im Voraus

5.Schaffe eine Wohlfühlatmosphäre • Ganz einfach zu guten Fotos

Eins können wir dir sagen, solltest du dich nicht wohlfühlen, dann werden keine guten Fotos entstehen. Aus diesem Grund solltest du dafür sorgen, dass du an einem Ort fotografierst an dem du dich entspannen kannst. Besonders zu Beginn haben wir darauf geachtet, dass wir nicht im Fokus anderer Reisender stehen. Wir haben nämlich schnell gemerkt, dass wir in solchen Situationen durchaus angespannter aussehen und sich das dann auch auf das Bild auswirkt.

Lachen im Bergsee

Wenn du dann schon etwas „geübter“ bist, dann kannst du natürlich auch an hochfrequentierten Fotospots und Sehenswürdigkeiten Bilder von dir oder deinem Reisepartner machen.

Fototipps auf einen Blick:

  • nur wenn du dich wohl fühlst werden tolle Bilder entstehen

6. Plane dein Bild im Voraus • Was ist das Zielfoto!?

Ein wirklich gutes Bild entsteht bei uns selten aus komplettem Zufall. Um es nicht dem Glück zu überlassen, welche Reisebilder schön werden und welche nicht, lohnt es sich bestimme Aspekte vorher zu planen. Es heißt nicht, dass du alles bis ins kleinste Detail durchtakten sollst, doch bestimmte Faktoren solltest du bedenken. 

Wenn du ein Zielfoto in deinem Kopf hast, dann schau doch am besten einmal auf Google Maps, in welcher Richtung dein Ziel liegt und wie der mögliche Sonnenstand sein kann. Manche Locations eignen sich lediglich für den Sonnenaufgang, manche wiederum nur für den Sonnenuntergang. Vielleicht findest du auch coole Artikel oder Beiträge, welche noch zusätzliche wichtige Informationen liefern. Es bringt ja nichts zum Sonnenaufgang an einer Location sein zu wollen, obwohl diese erst 10 Uhr öffnet.

Gespensterwald Nienhagen

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist natürlich das Wetter. Soll es regnen oder wird es stürmisch? Bei einigen Destinationen sieht es beispielsweise viel eindrucksvoller aus, wenn keine Sonne scheint. Ab und an finden wir es sogar richtig stimmungsvoll, wenn es regnerisch ist. 

In die Planung lassen wir auch stets ein kleines Brainstorming mit einfließen. Das klingt jetzt sehr aufwändig, dabei machen wir uns lediglich zwei bis fünf Minuten darüber Gedanken, welche Kleidung passend sein könnte und welches Ziel wir verfolgen.

Fototipps auf einen Blick:

  • plane deine Fotosessions und bedenke dabei Wetter, Himmelsrichtung und andere externe Einflüsse
  • überlege ob der Fotospot zu deiner Lieblingszeit überhaupt zugänglich ist 

7.Erstelle deine Bilder im Rohdatenformat • Durch Technik zu besseren Fotos

Um das beste aus deine Bilder rauszuholen, solltest du versuchen deine Bilder im Rohdatenformat zu erstellen. Dadurch hast du die Möglichkeit mittels einer Bildbearbeitungssoftware noch mehr aus deinem Bild herauszuholen. Rohdaten sorgen dafür, dass viel mehr Bildinformationen in der Datei hinterlegt sind und du dadurch etwas mehr Spielraum als mit einem normalen JPEG hast. 

Wir wissen, dass einige diesen Punkt kritisieren, da sie finden, dass Bildbearbeitung die tatsächliche Situation verfälscht und nicht zur Fotografie gehört. Dabei sollte man nicht vergessen, dass es einen Unterschied zwischen Bildentwicklung und Bildmontage oder starker Bearbeitung gibt. Auch zu analogen Zeiten mussten Bilder entwickelt werden und die Belichtung, der Kontrast etc. angepasst werden. 

Hier siehst du einmal den Vergleich zwischen der RAW-Aufnahme und dem fertig bearbeiteten Bild auf Lightroom. Wir haben den Horizont etwas begradigt und die Lichtstimmung an unsere Emotionen und dem tatsächlichen Sonnenuntergang angepasst. Zusätzlich achten wir darauf, dass unser Stil auf möglichst jedem Bild erkennbar ist und eine einheitliche Stimmung kreiert wird. Wir möchten damit also nichts verfälschen, sondern bestimmte Akzente verstärken und einen künstlerischen Aspekt mit ins Spiel bringen. Das macht unserer Meinung nach die Fotografie aus.

Gerade bei schwierigen Lichtsituationen ist die Kamera etwas eingeschränkt und zeigt ein anderes Bild an, als du selbst durch deine eigenen Augen wahrnehmen konntest. Der sogenannte Dynamikumfang spielt dabei eine entscheidende Rolle. Das tolle an einem RAW-Format ist, dass du jetzt die Tiefen, die Schatten, die Glanzlichter und die Belichtung so anpassen kannst, sodass alles wieder stimmig aussieht.

Darüber hinaus zählt die Fotografie zur Kunst und daher darfst du gerne ohne schlechtes Gewissen alles an einem Bild machen, was du machen möchtest. Überleg dir also auch gern, was für Emotionen du mit deinem Foto transportieren möchtest und wie sich die Situation für dich selbst angefühlt hat. Und vergiss an dieser Stelle nie, dass es dein Bild und dein Kunstwerk ist.

Fototipps auf einen Blick:

  • nutze das RAW-Format
  • beschäftige dich mit Bildbearbeitung

8.Nutze die größte Blendenöffnung deines Objektivs

Bei den Basics hast du sicherlich schon gelernt, dass die Blende ein wichtiger Faktor dafür ist, wie viel Licht auf den Sensor deiner Kamera fällt. Wir können dir den Tipp geben möglichst eine große Blendenöffnung zu nutzen, damit viel Licht auf den Sensor falle kann. 

Zum einen sorgt es dafür, dass du auch bei schwierigen Lichtsituationen bessere Ergbnisse erzielen kannst und zusätzliche entsteht eine tolle Unschärfe im Bild. Diese kannst du zielgerichtet einsetzen und beispielsweise dafür sorgen, dass der Hintergrund unscharf ist und dein Hauptobjekt schön scharf ist. Dadurch lenkst du den Blick des Betrachters zielgerichtet dorthin, wohin du es möchtest.

Unsere zwei Lieblingsobjektive haben eine maximale Blende von 1.4 und das von Canon hat eine Blende von 1.8. Wir lieben es einfach, dem Bild durch das Nutzen dieser lichtstarken Objektive einen besonderen Look zu verleihen. Wenn du dagegen einmal eine Blende von 10 bis 20 einstellst, wirst du sehen, dass das Bild schnell langweilig werden kann. 

Solltest du noch nicht so richtig wissen, was der Iso, die Blende und die Verschlusszeit so schönes machen, dann können wir dir folgenden Artikel empfehlen. Hier werden nochmal sämtliche Kamerabasics aufgegriffen. 

Fototipps auf einen Blick:

  • nutze die Blende bewusst

9. Sichere deine bilder • Wichtigster Tipp für bessere Fotos!

Nichts ist ärgerlicher, als wenn du an einem traumhaften Ort warst, Bilder gemacht hast und sie nach deiner Reise einfach nicht mehr auffinden kannst. Es kann schnell passieren, dass du ausversehen deine SD Karte verlierst, die Dateien löschst oder das Speichermedium einfach kaputt geht. Daher solltest du unbedingt darauf achten deine erstellen Werke regelmäßig zu sichern. Wir nutzen dazu externe Festplatten. Da diese natürlich auch kaputt gehen können, spiegeln wir diese Festplatte immer mindestens einmal und sind somit deutlich besser abgesichert.

Festplatten Backup

Natürlich gibt es eine Vielzahl an Möglichkeiten deine Bilder zu sichern. Letztlich ist egal, ob du die Bilder in der Cloud, einem NAS oder externen Festplatten sicherst, Hauptsache du hast regelmäßig daran gedacht Backups zu machen.

Wenn du schon einmal dabei bist deine stimmungsvollen Fotos zu sichern, dann versuche gleich eine Ordnerstruktur zu erstellen, die dir dabei hilft auch in Zukunft alles leicht wiederzufinden. 

Wir selbst spiegeln unsere Bilder immer zweifach. Sollte somit einmal eine externe Festplatte kaputt gehen, so haben wir immer ein identisches Backup. Dabei achten wir immer darauf, dass wir die beiden Festplatten nicht an einem Ort lagern. Gerade auf Reisen wäre es ja schade, wenn der Rucksack geklaut wird und beide Festplatte drin sind. 

Diese externen Festplatten nutzen wir*

Fototipps auf einen Blick:

  • vergiss niemals deine Daten zu sichern

10. Einfach mal machen • Durch Üben zu besseren Fotos!

Fotografie ist ein Bereich, in dem man mit jedem Bild neue Dinge dazulernt. Hier heißt es sich immer wieder auszuprobieren und Erfahrung zu sammeln. Bilder die du heute toll findest, wirst du in einem Jahr wahrscheinlich in den Papierkorb legen.

Daher lautet unser nächster Tipp für bessere Fotos: Probier dich aus! Wenn du Spaß an der Fotografie hast, dann versuch so oft es geht Bilder zu machen. So schärfst du deinen Blick für tolle Motive, einzigartige Perspektiven und entwickelst dich stetig weiter. 

Fototipps auf einen Blick:

  • hab Spaß und probier stets Neues aus

11. Kenn dein Kameraequipment • Technik-Pro für bessere Fotos!

Ganz ehrlich: die beste Kamera ist immer die, die du dabei hast UND die du gut bedienen kannst. Gerade bei der Wahl des passenden Kameraequipments scheiden sich die Geister vollkommen. Während einige sagen, dass sie das Haus nie ohne eine Spiegelreflexkamera von Canon verlassen, reicht für andere wiederum eine Systemkamera von Sony.

Bergpanorama Höhenstraße Zillertal

Auf Reisen wägen wir immer zwischen Komfort und Qualität ab. Aus diesem Grund haben wir uns als zweite Kamera übrigens keine weitere Spiegelreflexkamera geholt, sondern eine spiegellose Kamera von Sony. Das spart Gewicht und Stauraum im Rucksack. Zusätzlich solltest du dir Gedanken darüber machen, welchen Stil du für deine Fotos bevorzugst. Bist du eher Landschaftsfotograf, dann benötigst du eventuell ein Stativ und solltest dich damit auch wirklich gut auskennen.  

Unser liebstes Fotoequipment:

12. Bilde dich weiter • Auch Fotografen Lernen nie aus …

Ein wirklich wichtiger Tipp für bessere Fotos ist das Thema Weiterbildung, denn die Fotografie ist ein sehr umfangreiches Gebiet. Man lernt einfach nie aus. Aus diesem Grund können wir dir wärmstens empfehlen dich regelmäßig weiterzubilden. Glücklicherweise gibt es im Jahr 2021 eine riesige Auswahl an kostenlosen Lerninhalten auf den verschiedensten Plattformen.

Allein auf YouTube gibt es zahllose kostenlos Tutorials zur Bildbearbeitung, zu Technikfragen und zu eigentlich jedem Thema was du suchst. Doch auch wenn du es noch fokussierter angehen möchtest, dann gibt es die Möglichkeit Coachings zu buchen, Onlinekurse zu besuchen, Seminare zu buchen oder an interessanten Workshops teilzunehmen. Wir finden es einfach genial zu sehen, wie viel Menschen ihr Wissen zur Verfügung stellen und sind der Meinung, dass man das unbedingt nutzen sollte!  

Fototipp auf einen Blick:

  • nutze die zahlreichen Möglichkeiten und bilde dich regelmäßig weiter

13. Lass dich inspirieren • Fototipp für bessere Fotos

Fotografie ist ein ständiger Entwicklungsprozess. Du musst dabei das Rad natürlich nicht neu erfinden, jedoch gibt es immer etwas zu verbessern und dem solltest du dir bewusst sein. Manchmal kommt man jedoch auch an den Punkt, an dem man ein wenig stagniert und eventuell etwas ideenlos wirkt. Da ist es keine Schande sich Inspiration von außen zu holen. Die Möglichkeiten Inspirationen im World Wide Web zu finden sind schier endlos. Egal ob auf Instagram, Pinterest, YouTube oder auf einen der zahlreichen Blogs.

Es gibt viele inspirierende Fotografen und tolle Fotografieprojekte von denen du dich inspirieren lassen kannst. Dabei solltest du keinesfalls Bilder einfach nachstellen oder kopieren, sondern Möglichkeiten und Facetten ausprobieren und mit in deinen Stil einfließen lassen. Zum einen sorgt es für eine Steigerung der Motivation und zum anderen erweitert man sein eigenen „Skillset“ Stück für Stück.

Fototipp auf einen Blick:

  • lass dich inspirieren und habe keine Scheu Idole zu haben

14. Setze dich kritisch mit deinen Bildern auseinander 

„Ich finde das Bild ist wirklich richtig gut geworden!“ Diesen Satz haben wir noch nie aus dem Mund von guten Fotografen gehört und das auch mit gutem Grund. Sobald man beginnt zufrieden zu sein, hört man auf sich verbessern zu wollen. Der Stillstand der dann Eintritt wirkt sich ziemlich schnell einmal negativ aus. Natürlich sollst du deine Bilder nicht als schlecht ansehen, vielmehr solltest du sie kritisch beäugen und dich damit beschäftigen, was du beim nächsten Mal verbessern könntest. Denn Hand aufs Herz, es gibt immer etwas verbessern und das gehört unserer Meinung nach auch zur Fotografie dazu. 

Gerade am Anfang ist es sinnvoll seine Bilder regelmäßig zu analysieren und mit Stift und Papier zu notieren, welche Änderungen beim nächsten Mal eine Verbesserung herbeiführen können. Das muss nicht immer eine „krasse“ Verbesserung sein. Manchmal reichen auch kleine Nuancen um ein Bild zu verbessern. 

Fototipps auf einen Blick:

  • sei niemals zu 100 Prozent zufrieden
  • notiere Ziele und Verbesserungsmöglichkeiten

15. Verzichte auf „toxische“ Vergleiche

Ein weitere wichtiger Tipp, welcher zwar nicht direkt eine Auswirkung auf deine Bilder hat, aber dennoch wichtig ist, ist der Verzicht auf toxische Vergleiche mit anderen Fotografen. Es wird immer wieder Personen geben, welche den Anschein erwecken perfekte Bilder zu erstellen. Der Instagramfeed ist voller grandioser Bilder, die Perspektiven sind einzigartig und die beschriebenen Fotografen präsentieren stolz ihr teures Kameraequipment. Du weißt wahrscheinlich worauf wir hinaus möchten. Beim Anblick solcher Dinge wird man schnell einmal demotiviert und beginnt damit seine Ergebnisse und sich auf ungesunde Art und Weise zu hinterfragen. Als Folge kann es dazu führen, dass man viel weniger fotografiert als vorher und vielleicht damit beginnt andere Künstler lediglich zu kopieren. 

Wie im vorherigen Tipp bereits geschrieben, ist es unheimlich wichtig sich ab und zu inspirieren zu lassen. Das ist manchmal ein schmaler Grad, da sich zu vergleichen etwas natürliches ist und auch positive Aspekte mit sich bringen kann. Uns motiviert es beispielsweise, wenn wir sehen, dass andere Fotografen wieder einmal 3 Uhr in der Nacht aufgestanden sind und das „nur“ um für einen Sonnenaufgangsbild auf den nächstgelegenen Berg zu wandern. 

Fototipps auf einen Blick:

  • vermeide „sinnlose“ Vergleiche mit anderen Künstlern
  • bleib dir selbst treu

16. Das Wichtigste für gute Bilder • Sei vorbereitet

Ein weiterer wichtiger Tipp für bessere Fotos ist der Aspekt immer bereit für ein wunderschönes Bild zu sein. Damit meinen wir nicht, dass du wie wild überall eine Kamera dabei haben sollst, sondern vielmehr, dass du vorbereitet sein sollst. Es gibt nicht schlimmeres, als an einem gescouteten Fotospot zu stehen, einen genialen Sonnenaufgang zu haben und plötzlich sind entweder deine Akkus alle oder deine Speicherkarte ist voll. Achte also unbedingt darauf, dass du vor Beginn eine Fotosession dein Equipment überprüfst und so im besten Fall vorbereitet bist. 

Fototipps auf einen Blick:

  • habe stets Wechselakkus und freie Speicherkarten dabei

Tipps für bessere Fotos • Unser Fazit

Zum Schluss wollen wir sagen, dass es einfach wichtig ist Spaß an der Fotografie zu haben. Wenn das der Fall ist, entstehen schöne und stimmungsvolle Reisebilder fast von allein! Wir wissen aus eigener Erfahrung, dass Fotografie ein langwieriger Prozess sein kann und man auch sehr oft unzufrieden mit dem eigenen Material sein wird. Umso wichtiger ist es, einfach weiterzumachen und offen zu sein für neue Ideen. 

Literaturtipps zum Thema Fotografie 

Nicht glauben, ausprobieren!: Vom Burnout zum Traumberuf* (Sehr inspirierend und zeigt was möglich ist)

Manche Fehler muss man selber machen: Oder wie ich Menschen fotografiere* (Richtig tolle Inspirationen)

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Mit unserem selbstausgebauten Van reisen wir um die Welt, sammeln Geschichten und Momente für Outdoornomaden, bewundern die großen und ganz kleinen Dinge, denen wir täglich begegnen. Im Van zu leben war immer unser großer Traum. 2020 haben wir unseren Mut zusammen genommen und uns unser Traumhaus auf vier Rädern gebaut. Zuhause ist nun, wo wir es parken. Wir glauben: Das Leben ist zu kurz für irgendwann. Und wer weiß schon was das Morgen bringen wird?

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