Die typischen Bilder der Stadt Mostar zeigen meistens die Stari Most, eine der schönsten Bogenbrücken weltweit. Die Brücke ist ein Sinnbild für die junge, traurige Geschichte, die hinter der Stadt und dem Land Bosnien-Herzegowina steckt. Aber nicht nur die Brücke ist sehenswert, vielmehr steckt ganz Mostar voll toller Sehenswürdigkeiten! Mit etwa 100.000 Einwohnern ist Mostar nicht nur die größte Stadt der Herzegowina, sondern auch einer der schönsten Orte des Landes. In und um Mostar herum findest du sehenswerte Festungen aus österreich-ungarischer Herrschaft, uralte Moscheen, und beeindruckende Natur. Die lohnenswertesten Ziele, unsere besten Tipps und ein paar spannende Aktivitäten möchten wir hier mit dir teilen!

Stari Most – Mostars älteste Sehenswürdigkeit

Das Stadtbild von Mostar wird geprägt durch den türkisfarbenen Fluss Neretva, der sich einmal quer durch die Stadt schlängelt. Über ihn führt die älteste und zugleich wichtigste Sehenswürdigkeit Mostars, die Stari Most.

Die Bedeutung der zwei Wörter „Stari Most“ ist dabei simpler als zunächst erwartet: Stari (kroatisch/bosnisch/serbisch) = alt, Most = Brücke. Übersetzt bedeutet Stari Most also schlicht und einfach „alte Brücke“. Sie ist etwa 19 Meter hoch und wurde 1566 errichtet. Bis 1993 war sie die Verbindung der beiden Uferseiten, doch als der Bosnienkrieg in Mostar seinen Höhepunkt erreichte, fiel diesem auch die Stari Most zum Opfer. Dabei galt die Brücke in Mostar seit jeher als Verbindung zwischen Ost und West sowie Christen und Muslimen, wobei beide Gruppen jeweils einen etwa gleichen Anteil an der Gesamtbevölkerung der multiethnische Stadt ausmachten. An diese Verbindung war damals allerdings plötzlich kaum mehr zu denken. Denn in einem stundenlangen gezielten Feuer, wurde die Brücke von Truppen der bosnischen Kroaten bis zum Zusammenbruch zerstört. Heute sollen die „Never Forget 1993“-Steine an den Uferseiten der Brücke, Besucher wie auch Einwohner mahnen, dieses Ereignis niemals zu vergessen.

Seit 2005, genau zwanzig Jahre nach Kriegsende, verbindet die Brücke nun wieder die Uferseiten beidseits des Neretva. Inzwischen wurde diese Sehenswürdigkeit Mostars sogar von der UNESCO als Weltkulturerbe deklariert. Die Promenade rund um die Stari Most wird von zahlreichen süßen Cafés gesäumt sowie dem alten Bazar von Mostar.

Mostars ethnische Teilung: Lediglich das Ziel einer Wiedervereinigung Mostars konnte trotz Rekonstruktion der Brücke leider nicht erreicht werden. Mostar war, ist und bleibt ethnisch geteilt. Die unsichtbare Grenze zieht sich auch heute noch dort, wo die Frontlinie verlief, mit dem Neretva direkt dazwischen. Als Tourist bekommst du davon allerdings überhaupt nichts mit. Lediglich der übergroße Bell Tower auf der linken Uferseite des Nerveta hilft Ortsunkundigen dabei zu erkennen, dass auf dieser Seite noch mehrheitlich Christen leben, während auf der gegenüberliegenden Seite der muslimische Glaube überwiegt.

Die besten Aussichtspunkte auf die Stari Most

  • Von der Lucki Most (wahrscheinlich der beliebteste Foto-Spot in Mostar!)
  • Vom östlichen Ufer, etwas oberhalb des Restaurants Labyrinth (zum Aussichtspunkt auf GoogleMaps)
  • Von der Koski Mehmed Pasha-Moschee (Eintritt gegen Gebühr)

Tipp von uns: In den Sommermonaten ist das Besucheraufkommen auf und um die Brücke herum schier riesig! Daher ist es besser zu dieser Jahreszeit etwas eher aufzustehen. Gegen 6 Uhr hast du die Brücke und die tolle Aussicht nämlich noch ganz für dich allein!

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Die Brückenspringer von Mostar

Seit der Erbauung der Brücke im 16. Jahrhundert durch die Osmanen, ist das Herunterspringen zur Tradition geworden. Mittlerweile ist es nicht nur ein gängiges Event unter den Einheimischen Mostars, sondern lockt auch zahlreiche Touristen. Bei dem Spektakel stürzen sich die Brückenspringer vom höchsten Punkt der Brücke etwa 19 Meter in die Tiefe.

Ganz ungefährlich ist das natürlich! Im Gegenteil, denn die Springer werden von einer Geschwindigkeit um die 80km/h mit Berührung der Wasseroberfläche auf 0 herunter gebremst. Da muss die Sprungtechnik gut sitzen, damit es nicht zu Verletzungen beim Eintauchen kommt. Kostenlos springt hier daher niemand: Erst wenn genügend Spenden von Schaulustigen zusammengekommen sind, erklären sich die Brückenspringer bereit zum Absprung. Während unseres Aufenthaltes im November war von all dem Trubel jedoch nichts zu sehen. Denn nicht nur ist das Wasser ist in den Wintermonaten noch kälter als sowieso schon, auch viel zu wenige Touristen sind unterwegs, als dass sich solch ein Sprung lohnen würde.

Fun Fact: Auch als Besucher der Stadt Mostar kannst du von der Stari Most springen. Dafür bekommst du von den Brückenspringern zunächst eine Einweisung bezüglich Absprungort und richtiger Sprungtechnik. Als „Belohnung“ kannst du dich im Anschluss sogar in das Buch der Brückenspringer eintragen lassen. So ist es quasi möglich, selbst ein Teil der Geschichte hinter dieser Sehenswürdigkeit von Mostar zu werden. 😉

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Bazar Kujundžiluk – Schönste Sehenswürdigkeit von Mostar

Am Ufer des Neretva, abgehend von der alten Brücke, findest du die Altstadt von Mostar. Entlang der Hauptgasse (Kujundžiluk) reihen sich dicht an dicht zahlreiche Restaurants, Cafés und kleine Läden. Wo heute hauptsächlich Souvenirshops sind, waren vor einigen Jahren noch Geschäfte für Handwerk und Dinge des täglichen Bedarfs. Auch wenn wir persönlich kein Interesse an Souvenirs haben, macht das Schlendern durch die engen Gassen wirklich viel Spaß. Zu kaufen gibt es hier insbesondere Teppiche (aufgepasst, nicht alle Teppiche sind auch vor Ort gefertigt!), traditionelle Kaffee-Sets, Keramik und kleine Andenken.

Zwischen diesen weniger interessanten Souvenirshops, gibt es allerdings auch heute noch einige „Goldstücke“ zu entdecken. Besonders reizvoll ist ein sehr ursprünglich wirkender Laden am Ostufer der Brücke, in dem ein älterer Herr einzigartige Kupferware produziert. Kupferware hat im nahen Osten eine lange Tradition, denn sie ist weich und dadurch leicht zu fertigen. Die mühevoll entstehenden Produkte können aufgrund ihrer traditionellen Herstellung wirklich mit zu Mostars Sehenswürdigkeiten gezählt werden. Inzwischen ist das Handwerk jedoch zunehmend seltener zu finden, da Handgefertigtes in immer größerer Konkurrenz zu maschinell gefertigter Ware steht. Wenn du auf der Suche nach einem Andenken aus Mostar bist, ist etwas Handgemachtes von einem der Kupferschmiede eine tolle Idee, mit der du gleichzeitig dieses gefährdete Handwerk unterstützen kannst.

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Koski Mehmed Pasha Mosque

Die Koski Mehmed Pasha Mosque am Ostufer der Stari Most, ist die älteste Moschee der Gegend. Diese Sehenswürdigkeit von Mostar wurde bereits 1618 unter ottomanischem Einfluss erbaut und ist seitdem von zentraler Bedeutung für die Stadt. Durch ihre etwas erhabene Position am Hang des Neretva, hast du von der Moschee aus nicht nur einen tollen Blick auf die Stari Most, sondern auch auf die umliegenden Gassen der Altstadt Mostars. Außerhalb der Gebetszeiten kannst du die Koski Mehmed Pasha Moschee auch als Tourist besuchen. Dafür fällt seit kurzem ein Eintrittspreis von 6KM (etwa 3€) an. Geboten wird dir im Gegenzug ein wunderschöner Ausblick aus dem Garten der Moschee. Zudem kannst du für eine weitere Gebühr von 6KM sogar das Minarett (Turm der Moschee) besteigen., von wo aus du eine einmalige Sicht über das gesamte Tal hast.

Kriva Cuprija – oder auch „Die krumme Brücke“ – Unbekannte Sehenswürdigkeit von Mostar

Neben der berühmten Stari Most gibt es in Mostar noch eine weitere historische Brücke, die Kriva Cuprija. Diese kleine Schwesterbrücke der Stari Most, soll angeblich zu Testzwecken vor der Erbauung der Stari Most errichtet worden sein. Ob das stimmt, lässt sich heute leider kaum noch nachweisen. Denn das genaue Datum des Baus sowie auch der Name ihres Erbauers sind nicht mehr bekannt.

Optisch ist die Ähnlichkeit zwischen der Kriva Cuprija und ihrer berühmten Schwester auf jeden Fall groß. Die „krumme Brücke“ besteht nämlich ebenfalls aus regelmäßigen Steinwürfeln, angeordnet in einem perfekten, halbkreisförmigen Bogen. Woher der Name „krumme Brücke“ kommt, ist uns uns daher etwas schleierhaft. Zu finden ist die Kriva Cuprija nur wenige Meter entfernt von der Stari Most. Dank dieser Sehenswürdigkeit von Mostar kannst du den Bach Rabobolja überqueren, einen rechten Nebenfluss des Neretva.

Mostar Museum Of War And Genocide Victims 1992-1995

In Mostars Stadtzentrum sind einige namhafte Museen zu finden, unter anderem das „Mostar Museum Of War And Genocide Victims 1992-1995“. Dieses Museum befasst sich mit der Aufarbeitung der Geschehnisse in Mostars junger, grausamer Vergangenheit und hilft sowohl dabei zu verstehen, als auch nicht zu vergessen. Wir finden, dass der Besuch dieses Museums definitiv zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Mostar gehört!

Uns ist aufgefallen, dass es uns anfangs sehr schwer gefallen ist die Ereignisse des Bosnienkrieges zu begreifen und einzuordnen. Als Generation die weder zu diesem Zeitpunk gelebt hat, noch jemals damit im Geschichtsunterricht der Schule konfrontiert wurde, hatten wir schlicht weg zu wenig Wissen.

Dennoch: Der Besuch des Mostar Museum Of War And Genocide Victims 1992-1995 ist nicht leicht zu verdauen!

Sniper Tower von Mostar

Schon bei deiner Ankunft kannst du den Sniper Tower von Mostar kaum übersehen. Als mächtiger Betonklotz steht er auf der linken Uferseite und ist mittlerweile rundherum von Graffiti besprüht. Einst handelte es sich hier um ein Gebäude der Ljubljanska Bank, was mit Ausbruch des Krieges jedoch von kroatischen Scharfschützen beschlagnahmt wurde.

Nach wie vor sticht der Sniper Tower aus dem Dächermeer der Stadt heraus. Noch immer gehört er zu den höchsten Gebäuden der Stadt und fällt auch aufgrund seiner ungewöhnlichen Konstruktion direkt ins Auge. Was mit dem Gebäude geschehen soll ist dabei gänzlich unklar. Wahrscheinlich wird der Sniper Tower als zweckmäßige Erinnerung an den Krieg belassen. Wenn man so will, bleibt er also zusammen mit weiteren zerstörten Gebäuden als eine Art Mahnmal erhalten.

Ganz wichtig: Auch wenn wir hier von Sehenswürdigkeiten in Mostar berichten, darf der Sniper Tower auf keinen Fall als Attraktion der Stadt gesehen werden. Zudem ist er für die Öffentlichkeit auch gar nicht zugänglich. Vielmehr steht die Ruine des Sniper Tower nun als Symbol in Mostar, sinnbildlich für all die Gewalt und Gräueltaten der Vergangenheit, mit denen sich in Mostar noch in Ruhe auseinandergesetzt werden muss.

Free Walking Tour Mostar – Mostar durch die Augen eines Locals!

Die beste Art Mostar kennenzulernen, ist durch die Hilfe eines Locals! Genau diese Erfahrung kannst du mittels einer „Free Walking Tour“ machen. Die Touren starten meistens auf dem Platz vor dem Spanischen Haus und dauern etwa 90-120 Minuten. Die Tour ist grundsätzlich kostenlos, eine Bezahlung erfolgt nur auf Spendenbasis. Dank diesem Konzept sind die Guides wirklich super ambitioniert und versuchen dir Mostars Sehenswürdigkeiten und seine Geschichte auf fesselnde Art zu vermitteln.

Während vorher keiner von uns beiden ein großer Fan von Städtetouren war, konnte uns das Konzept der Free Walking Tour wirklich begeistern. Zum ersten Mal haben wir eine Tour durch die Stadt von Anfang bis Ende richtig genießen können. Ganz klare Empfehlung!

Die schönsten Aussichtspunkte auf Mostar

Mostar liegt umgeben von Bergen, von denen du einen beeindruckenden Blick über das gesamte Neretvatal und Mostar hast. Viele der Aussichtspunkte sind einfach zu Fuß zu erreichen, aber auch mit einem eigenen Fahrzeug oder dem Taxi kannst du hinauf in die Berge gelangen. Eins steht auf jeden Fall fest: Der Ausblick auf Mostar zählt definitiv zu den absoluten Highlights deines Aufenthalts in der Stadt!

Fortica: Vom Ostufer des Neretva aus kannst du über eine Serpentinenstraße bis hinauf zum Fortica gelangen. Dort befindet sich nicht nur eine kleine Holzhütte zum einkehren, sondern auch eine Zipline. Außerdem gibt es einen Aussichtspunkt mit Glasboden, der dir den wahrscheinlich atemberaubendsten Blick auf Mostar offenbart. Schon vom Zentrum der Stadt aus ist der Aussichtspunkt an der riesigen bosnisch-herzegowinischen Flagge zu erkennen, die über der Holzhütte in den Himmel ragt. Zu Fuß brauchst du etwa anderthalb Stunden, mit dem Auto etwa 15 Minuten.

Hum: Ein weiterer, deutlich bekannterer Aussichtspunkt liegt im Westen von Mostar. Das Kreuz ist schon von weitem zu erkennen. Auch hierher kannst du ganz unkompliziert wandern, die Anfahrt mit dem Auto ist dagegen etwas weniger komfortabel. Dennoch hat auch dieser Ort es nicht ohne Grund auf unsere Liste der schönsten Sehenswürdikeiten Mostars geschafft. 😉

Sehenswürdigkeiten im Umland von Mostar

Auch Mostars Umland ist geprägt von so manchen spektakulären Sehenswürdigkeiten. Neben der unglaublich vielfältigen Natur gibt es zudem gleich mehrere historische Sehenswürdigkeiten. Unsere liebsten Sehenswürdigkeiten in Mostars Umland wollen wir dir nun vorstellen.

Merdzan Glava Fortress

Bei der Merdzan Glava Fortress handelt es sich um eine gänzlich unbekannte Sehenswürdigkeit Mostars, die östlich in den Bergen liegt. Die Festung wurde unter österreich-ungarischer Herrschaft errichtet, zeitgleich mit vielen anderen in Bosnien-Herzegowina. Heute sind davon jedoch nur noch Ruinen zu finden. Aber gerade dann, wenn zum Sonnenuntergang die Lichtstrahlen durch die alten Fassaden scheinen, konnte uns dieser Ort wirklich in Staunen versetzen.

Ausflugs-Tipp: Die umliegenden Berge von Mostar sind generell unfassbar sehenswert. Es gibt zahlreiche ausgeschilderte Wanderwege zu entdecken und immer wieder atemberaubende Ausblicke auf das Neretva-Tal.

Blagaj Quelle & Derswischkloster

Etwa 10 Kilometer südlich von Mostar befindet sich der kleine Ort Blagaj. Während es hier einige historische Sehenswürdigkeiten zu bestaunen gibt, liegt in Blagaj auch der Ursprung von einer der wasserreichsten Quellen Europas.

Derwischkloster: Vor inzwischen etwa 600 Jahren wurde dieses Kloster von den Derwischen in den Felsen über und neben der Buna Quelle geschlagen. Zwar sind mittlerweile nur noch Teile des einstigen Klosters zu bewundern, dennoch ist der Charme bewahrt geblieben. In den Innenräumen kannst du heute die typisch türkische Wohnkultur bewundern. Der Eintritt kostet 6 KM, was etwa 3€ entspricht (Stand 12/2021).

Vrela Buna: Direkt neben dem Derwischkloster liegt die Buna-Quelle, die mit etwa 43.000 Litern pro Sekunde gigantische Wassermengen speist. Das Wasser das hier aus dem Kalkstein tritt ist kristallklar und kann ohne weiteres direkt aus dem Fluss getrunken werden.

Festung Stjepan Grad – Die alte Festung von Blagaj

Hoch über der Buna-Quelle von Blagaj liegt die Festung Stjepan Grad. Diese Sehenswürdigkeit bei Mostar gilt als die am besten erhaltene Festung von ganz Herzegowina. Vielmehr ist es jedoch der beeindruckende Blick auf das Tal, was die Festung zu einem unserer Highlights der Region macht.

Die Entstehung der Festung geht zurück bis ins 2. Jahrhundert v. Chr. Zu dieser Zeit entstand dort erstmalig eine befestige Siedlung, die später dann von den Römern zu einem Feldlager umgewandelt wurde. Ihr jetziges Aussehen erlangte die Burg allerdings erst unter türkischer Besetzung. Im Zuge dieser wurde die Burg um mehrere große Türme erweitert, Schanzen wurden errichtet sowie ein Verlies und eine Moschee. Durch ein Erdbeben im 19. Jahrhundert wurde die Festung leider schwer beschädigt.

Die Festung erreichst du lediglich zu Fuß über einen Pfad, der sich hangaufwärts schlängelt. Am besten planst du dafür etwa 20 Minuten Zeit ein. Während unseres Besuchs waren einige Arbeiten an den Gemäuern im Gange und auch der zuführende Pfad sah frisch befestigt aus. Der Eintritt zur Festung ist kostenlos.

Kravica Wasserfälle

Die Kravica Wasserfälle gehören zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten um Mostar. Über moosbehangene Felsen bahnt sich hier das Wasser seinen Weg hinab, etwa 26-28m weit in die Tiefe. Am Fuße der Wasserfälle hat sich über die Jahre ein Becken gebildet, in dem du sogar schwimmen darfst.

Eintritt Kravica Wasserfälle:

  • July & August: 10 KM oder 5€
  • Juni & September: 8KM oder 4€
  • Oktober bis Mai: 6KM oder 3€

Während wir bei unserem Besuch im Dezember die einzigen Menschen waren, wirst du in den Sommermonaten hier definitiv keine Ruhe finden. Zahlreiche Tourbusse von Dubrovnik und Split haben nicht nur Mostar, sondern auch die Kravica Wasserfällen auf dem Programm.

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Cafes und Restaurants in Mostar

In Mostar findest du zahlreiche Cafés und Restaurants die zum Verweilen einladen. Die Auswahl ist dabei teilweise so groß, dass es uns gar nicht so leicht fiel eine Entscheidung zu treffen. Während unserem Aufenthalt haben wir letztlich jedoch so einige Cafés entdeckt, die unserer Meinung nach aus der Masse herausstechen:

Old Town Bakery: Hier findest du die beste Baklava der Stadt zum Mitnehmen oder für den direkten Verzehr vor Ort. Wir wurden von eine unglaublich freundlichen Verkäuferin bedient, die sich extra die Zeit genommen hat, uns die vielen verschiedenen Baklava-Sorten in aller Ruhe vorzustellen.

KARMA: Dieses Café liegt am Westufer des Neretva, etwas unterhalb der Brücke. Von hier aus hast du einen tollen Blick aufs Wasser und die Brückenspringer, wobei du gleichzeitig in einer eher ruhigen Ecke der Old Town sitzt. Noch dazu ist auch das Essen super!

Café Stari Grad: Direkt am Fuße der alten Brücke, liegt auf der Westseite das Café Stari Grad. Hier sitzt du wirklich mitten in der belebtesten Gasse von Mostar und kannst in Ruhe bei einem bosnischen Kaffee das bunte Treiben beobachten. Während unseres Besuchs waren wir besonders von der Wirtin beeindruckt, die nicht nur überaus freundlich war, sondern auch gleich mehrere Sprachen fließend beherrschte. Durch ihre herzliche Art haben wir uns hier so richtig willkommen gefühlt!

Unterkünfte in Mostar

Egal, ob einfache Herberge oder luxuriöses Hotel – Mostar erwartet dich mit zahlreichen Unterkünften in jeder Preisklasse. Da wir die Stadt jedoch mit unserem Camper bereist haben, können wir dir bei der Auswahl der Unterkünfte leider keine konkreten Empfehlungen geben. Allerdings konnten wir bei früheren Suchen nach einer Bleibe bislang stets sehr von booking.com profitieren. Dank vieler verschiedener Suchfilter sowie einer übersichtlich gestalteten Kartenfunktion, kannst du dich auf deinem Weg zur Buchung prima von dem Portal unterstützen und beraten lassen. Unterkünfte in Mostar*auf der Karte:

Booking.com

Fazit – Mostar Sehenswürdigkeiten

Mostar ist eine der schönsten Städte des Balkans. Für uns ist der Besuch noch immer eins der ganz großen Highlights auf unserem Roadtrip durch Bosnien-Herzegowina (link!), sodass wir tatsächlich volle fünf Tage in der Region verbracht haben. Die meisten Besucher Mostars kommen dagegen nur im Rahmen einer Bustour von Kroatien (Dubrovnik oder Split), sodass ihnen nur sehr wenig Zeit zum Kennenlernen der Stadt bleibt. Eine derartige Tour würden wir dir für Mostar allerdings nicht empfehlen. Denn nur während eines entspannten Aufenthaltes lässt sich diese tolle, kontrastreiche Stadt mit all ihren Facetten in Gänze erfassen. Damit ausreichend Zeit bleibt, um stressfrei alle wichtigen Sehenswürdigkeiten von Mostar zu erkunden, empfehlen wir dir einen Aufenthalt von mindestens zwei Tagen. Viel Spaß! 🙂

Literaturtipps für deinen Städte-Trip nach Mostar

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  • […] Es gibt zahlreiche süße Cafés und Restaurants, die zum Verweilen einladen. Wir haben sowohl die Stadt, als auch das Land Bosnien & Herzegowina zu lieben gelernt und haben selten eine solche Gastfreundschaft erlebt. Wir können einen Besuch also wärmstens empfehlen! Mehr Sehenswürdigkeiten in Mostar. […]

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