Das Balkanland Albanien ist nach dem Ende seiner sozialistischen Diktatur erst 1991 für den Tourismus geöffnet worden. Es scheint ganz so, als sei die Zeit dort stehengeblieben. Entsprechend werden Reisende von paradiesischer Natur erwartet, die zu wilden Albanien Roadtrip-Touren und Abenteuern einlädt. Der Großteil des Landes liegt auf über 1000 Höhenmetern, wovon viele der Täler und die meisten der Gipfel noch nicht einmal erschlossen sind.

Allerdings kann Albanien nicht nur als reine Schönheit beschrieben werden. Denn in diesem Land herrscht eine für uns Europäer kaum vorstellbare Armut und Perspektivlosigkeit. Somit ist Albanien ist ein Land, das begeistert und sprachlos, gleichzeitig jedoch auch traurig und hilflos macht. Nichtsdestotrotz ist Albanien ein Land, dass du unbedingt noch besuchen solltest, bevor auch hier die großen Touristenschwärme vollends Einzug erhalten!

An- und Einreise

Von Mitteleuropa aus erreichst du Albanien auf dem Landweg über den westlichen Balkan. Hierfür passierst du die Länder Österreich, Slowenien, Kroatien, Bosnien-Herzegowina und Montenegro.  Auch wir haben diese Route für unseren Roadtrip durch Albanien gewählt, wodurch wir schon die Anreise als ausgedehntes Reiseabenteuer durch den Balkan erleben konnten.

Wenn du weniger Zeit mitbringst, kann die Anreise mit der Fähre von Italien (verschiedene Abreisehäfen u.a. Venedig) nach Patras (Griechenland) sinnvoll sein. In den Sommermonaten gibt es bei diesen Fährverbindungen auch die für Camper sehr komfortable Option des „Camping On Bord“. Bei Buchung dieser Variante, kannst du während der Überfahrt in deinem Camper bleiben, der dann nicht weit unten im Rumpf, sondern oben auf dem Deck transportiert wird. Von Patras (Griechenland) bis nach Albanien sind es dann nur noch etwa 3 1/2 Stunden Fahrt.

Für Menschen aus den EU-Mitgliedsstaaten ist die Einreise nach Albanien denkbar einfach, denn ein Aufenthalt von bis zu 90 Tagen ist visumfrei. Der Personalausweis ist zur Einreise ausreichend.

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Miri im Sonnenlicht am Campervan

Mietwagen / Mietcamper für den ALbanien Roadtrip

Natürlich ist uns bewusst, dass so ein rundum ausgestatteter Van schon eher ein Luxus ist. Solltest du (noch) keinen besitzen, muss dein Albanien Roadtrip allerdings nicht aus diesem Grund scheitern! Vielmehr bieten sich auch allen Nicht-Autobesitzern gleich zwei Möglichkeiten trotzdem das ultimative Roadtrip-Erlebnis wahr werden zu lassen! 🙂

Als erste Option kann ganz schlicht und einfach die Buchung eines Mietwagens weiterhelfen. Empfehlenswert ist bei deiser Angelegenheit unserer Meinung nach das Portal Billiger-Mietwagen. Billiger-Mietwagen tritt bei der Mietwagen-Suche als Vermittler auf und verschafft dir einen Überblick über die günstigsten Angebote. Als sehr praktisch empfinden wir, dass das Portal auch den Versicherungsschutz und anfallende Kautionskosten vergleicht

Noch autarker lässt es sich natürlich mit einem Miet-Camper reisen. Zumal Albanien wirklich als ein sehr camperfreundliches Land eingestuft werden kann. Selbst Wildcampen wird fast überall geduldet. Tolle Mietcamper findest du bei Paul Camper*. Diese Plattform vermittelt Camper von Privatpersonen. Vom süßen Minicamper bis Rundum-Sorglos Wohnmobil ist hier alles dabei.

Straßenverhältnisse und Verkehr

Die Straßen in Albanien sind abseits der Hauptverkehrswege eher miserabel, der Verkehr chaotisch. Du solltest dich also auf das Schlimmste gefasst machen… Nein, keine Panik – so schlimm wie der Ruf, der  Albanien diesbezüglich vorauseilt ist es nun auch wieder nicht ;). Tatsächlich wurden viele Straßen innerhalb der letzten Jahre neu hergerichtet und sind wirklich komfortabel zu befahren. Auch Tankstellen gibt es an jeder Ecke. Maut für die Nutzung von Autobahnen gibt es in Albanien nicht.

Verkehrs-Tipp: Während des Roadtrips durch Albanien solltest du dich nicht darauf verlassen, dass andere Verkehrsteilnehmer die Verkehrsregeln beachten bzw. diese überhaupt kennen. Wenn du deinen Fahrstil diesem Umstand anpasst, sollte dem problemfreien Fahren in Albanien aber nichts mehr im Wege stehen.

Wildcampen & Stellplätze – Roadtrip durch Albanien

In Albanien ist das Wildcampen offiziell erlaubt! Dennoch gilt es zu beachten, dass Privatgrundstücke und Orte, an denen ein Campervan die Einwohner offensichtlich stört natürlich trotzdem tabu sind. Der Umstand, dass das Wildcampen offiziell genehmigt ist, macht einen Roadtrip in Albanien denkbar angenehm und entspannt. Noch dazu ist Albanien ein recht sicheres Land. Die Albaner gelten als gastfreundliche und hilfsbereite Menschen, was wir definitiv bestätigen können. Stellplätze findest du am besten über die Satellitenansicht von Google Maps* oder in Camping-Apps wie Park4Night*. In den kühleren Monaten kannst du in Albanien sogar am Strand campen, von Mai bis September ist es dafür allerdings zu touristisch.

Packliste – Albanien Roadtrip

Je nach aktueller Jahreszeit und Ziel des Roadtrips, müssen natürlich verschiedene Situationen berücksichtigt werden. Nicht nur hinsichtlich der zu erwartenden Temperaturunterschiede, auch bezüglich der richtigen Ausrüstung für die anstehenden Aktivitäten. Trotzdem haben wir mehr oder weniger eine Art Grundausrüstung, die uns auch auf unserem Roadtrip durch Albanien nicht hat frieren oder schwitzen lassen. 😉 Generell ist es ratsam beim Packen darauf zu achten möglichst multifunktionelle Kleidung und eine insgesamt eher minimalistische Garderobe zu verstauen. Schließlich ist unnötig viel Gepäck nichts anderes als mühsam, oder?

Kleidung mit der wir reisen:

  • je drei lange Hosen (Leggings bzw. Jogginghose + Jeans)
  • je zwei kurze Hosen
  • je fünf Shirts*
  • je 3-4 Pullover*
  • mind. 10x Unterwäsche
  • ca. 5 Paar Socken
  • 1 warme Jacke
  • 1 Regenjacke
  • Sportkleidung
  • Sportschuhe, bequeme Alltagsschuhe
  • 1x Mütze
  • 1x Rucksack
  • 1x Badehose / Bikini

Outdoor- & Campingequipment mit dem wir reisen:

Youtube Video – Roadtrip durch Albanien

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Albanien versinkt im Müll (Was du als Besucher tun solltest)

Ein bisschen Realtalk: Viele Gegenden in Albanien könnten einer Traumlandschaft gleichen, wenn sie nicht im Müll versinken würden. Wie die meisten der Balkanstaaten, hat auch Albanien ein immenses Müllproblem. In Albanien fällt dieses besonders drastisch aus. Das Problem? Es gibt  kaum offizielle Deponien, und überhaupt nur zwei Deponien, die den EU-Regeln entsprechen (eine bei Tirana und eine im Shkodër). Und auch diese Deponien sind größtenteils leer, denn die Gemeinden entsorgen ihren Müll lieber in die umliegenden Flüsse, welche den Müll „kostengünstig“ entsorgen, indem sie ihn ins Meer spülen.

Die 200.000 Einwohner große Kommune Durres beispielsweise hat überhaupt keine Mülldeponie. Folglich wird der entstehende Abfall in umliegende Senken, auf Feldern und in die Flüsse entsorgt. Noch schlimmer trifft es  viele  weitere Teile des Landes: Oftmals gibt es nicht mal eine Abfuhr, die den Müll aus den Orten hinaustransportiert. Und als wenn das nicht schon schlimm genug wäre, kauft die Regierung Müll aus anderen europäischen Staaten „zu Recyclingzwecken“ auf. Es ist ein Desaster.

Wir denken, dass es sehr wichtig ist, dass du dir, als Reisender durch Albanien, bewusst bist, dass auch dein Müll höchstwahrscheinlich letztendlich im Meer landet. Ganz egal, ob du diesen zuvor brav in die nächste Tonne geschmissen hast. Denn in Albanien gibt es derzeit weder die Ressourcen, noch die benötigte Bildung um einem Problem mit solchem Ausmaß gerecht zu werden. Achte deshalb unbedingt darauf, bei deinem Besuch im Land so wenig Müll wie möglich zu produzieren, und versuche auf in Plastik verpackte Lebensmittel zu verzichten.

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Route – Albanien Roadtrip

Shkodra (Shkodër) –  Start unseres Albanien Roadtrips

Shkodër ist die fünftgrößte Stadt Albaniens. Ein Besuch lohnt sich hier definitiv nicht nur, um nach der Einreise wichtige Dinge wie SIM-Karte und Bargeld zu besorgen, sondern auch um einen ersten authentischen Einblick in das Land zu gewinnen. Als Ausgangspunkt für eine Erkundungstour durch die Stadt bietet sich der bewachte Parkplatz „Parking Ura Dervishbeg“ an. Von hier aus lassen sich sowohl alle Sehenswürdigkeiten, als auch die Fußgängerzone zügig erreichen.

Bekannte Sehenswürdigkeiten in Shkodër:

  • Migjeni-Theater
  • Der alte Uhrturm  („English Tower“)
  • Die Zentralmoschee („Ebu Bekr“)
  • Der Stadtteil Gjuhadol (hier befindet sich auch die Flaniermeile von Shkoder)
  • Burg Rozafa (das Wahrzeichen der Stadt)
  • Site of Witness and Memory

Stellplätze in und um Shkodër:

Campingplatz Legjenda: Dieser Campingplatz war unsere erste Anlaufstelle auf unserem Roadtrip durch Albanien. Er liegt direkt am Fluss Buna und ist modern ausgestattet. Praktischerweise spricht die Besitzerin gutes Englisch, der Preis ist für Albanien allerdings eher gehoben. Insgesamt können wir diesen Ort jedoch sehr als ersten Stopp deines Albanien-Roadtrips empfehlen. Auf dem Grundstück des Campingplatzes gibt es ein gleichnamiges Restaurant*, in dem regelmäßig typisch albanische Abendveranstaltungen stattfinden. Das Essen ist hier ebenfalls sehr zu empfehlen.

Parking Ura Dervishbeg Shkodra: Dieser bewachte Parkplatz liegt zentral in Shkodra und ist perfekt geeignet für einen Besuch oder einen Orga-Tag in der Stadt. Auch das Übernachten ist hier sicher und komfortabel möglich. Wir haben hier eine Nacht verbracht.

Google Maps

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Kunë-Vain-Tale Nature Park

Dieser Naturpark liegt in der Nähe der Stadt Lezhë. Hier mündet die Drin in einem Delta in das Meer. Das Naturreservat war das erste seiner Art in Albanien, galt damals jedoch noch als Jagdreservat. Erst seit 2010 besteht das Reservat in seiner heutigen Form und gilt als ein wichtiger Rückzugsort für viele gefährdete Vogel- und Fischarten.

Ura e Mesit (Die Mesi-Brücke)

Auf dem Weg in die Täler der albanischen Alpen befindet sich auch die Ura e Mesit, eine beachtenswert gut erhaltene Steinbogenbrücke aus Zeiten des osmanischen Reichs. Sie ist insgesamt über 100 Meter lang und ihr mittlerer, höchster Bogen über 18 Meter hoch. Die Brücke war durch ihre Lage auf der Haupthandelsroute, die von Nordalbanien bis in den Kosovo reicht, zu Zeiten des Osmanischen Reichs von großer Bedeutung. Leider wurde inzwischen eine Betonbrücke für Autos direkt neben das Denkmal gesetzt, sodass der Blick auf die hübschere, alte Brücke von südlicher Richtung aus nur noch eingeschränkt möglich ist.

Vermosh, Theth & Valbona – Die Täler der albanischen Alpen

Die Täler von Vermosh, Theth und Valbona liegen inmitten der wilden, albanischen Alpen. Bis heute sind sie noch sehr abgeschieden. Vermosh zum Beispiel, konnte bis 2016 nur über schier unwegsame Schotterpisten erreicht werden. Inzwischen gibt es jedoch auch eine geteerte Straße ins Tal. Nach Theth zu gelangen ist allerdings bis heute nur zu Fuß oder mittels Fahrzeug mit Bodenfreiheit möglich (ein Allrad-Antrieb ist hier definitv sinnvoll). Dagegen ist die Anfahrt nach Valbona vergleichsweise unkompliziert, dafür aber lang. Trotz der beschwerlichen Anreise lohnt sich ein Besuch in den Tälern wirklich sehr, denn sie bilden den optimalen Ausgangspunkt für zahlreiche Wanderungen. Mittels Fördergeldern wird hier ein sanfter Tourismus entwickelt, es entstehen Guesthouses und immer mehr Wanderwege. Auch der recht neue Fernwanderweg „Peaks of the Balkans“ führt durch Theth und Valbona.

Koman-Stausee – Highlight auf dem Albanien Roadtrip

Eine Fahrt über den Koman-Stausee zählt wahrscheinlich zu den Highlights eines jeden Albanien-Roadtrips. Der Stausee ist etwas mehr als 30 Kilometer lang und bahnt sich seinen Weg mitten durch die zerklüftete Berglandschaft Albaniens. Der Fährweg entstand, weil das Valbona-Tal und die Region Tropoja ohne Nutzung des Wasserweges nur über lange und kurvenreiche Straßen zu erreichen sind. Inzwischen dient die Fähre allerdings weniger zur Versorgung der abgeschotteten Regionen, sondern wird zunehmend touristisch genutzt.

Lagune Patok

Um das Mündungsdelta des Met-Flusses hat sich eine weitläufige Lagune gebildet. Ihre Form ist in ständigem Wandel, insbesondere wenn es im Frühling zu enormen Schmelzwassermengen kommt. Gesäumt wird die Lagune von einem sorgsam handwerklich gefertigten Damm, über den auch eine geteerte Straße führt. Meeresseitig haben sich viele Restaurants auf hübschen Stelzenhäusern angesiedelt, die besonders im Sonnenuntergang ein schönes Fotomotiv abgeben.

Fotografieren an der Wolfswarte

Fotografieren auf Reisen

Reisen bedeutet Erleben. Erleben bedeutet Erinnerungen kreieren. Unsere Reiseerlebnisse halten wir am Liebsten mit unseren Kameras fest. Welche Fotoausrüstung bei uns immer mit dabei ist, haben wir hier für euch zusammengefasst!

Die Stadt Kruja – Roadtrip durch Mittelalbanien

Kruja liegt umgeben von Bergen auf einer Anhöhe, sodass man von der Stadt aus einen unfassbaren Blick auf die umliegende Region und bis zum Meer hat. Von hier lässt sich sogar beeindruckend deutlich die Lagune Patok erspähen! Die Stadt ist geprägt von einer mittelalterlichen Festungsanlage, es gibt einen historischen Bazar und zahlreiche süße Cafés. Wir selbst sind einen Nachmittag lang durch die süßen Gassen der Stadt geschlendert. Leider macht sich der einziehende Tourismus jedoch immer mehr bemerkbar- Das wohl beste Beispiel dafür ist der einst noch traditionelle Bazar, der mittlerweile fast nur noch Souvenirs oder anderen touristischen Kitsch anbietet.

Tirana – Unterwegs in Albaniens Hauptstadt

Die Hauptstadt Tirana ist ein absolutes Highlight auf dem Roadtrip durch Albanien. Bei der Anreise mit dem eigenen Fahrzeug sollten aber unbedingt stählerne Nerven und viel Zeit mitgebracht werden, denn verkehrstechnisch ist diese Stadt wohl die chaotischste des ganzen Landes. Nicht nur sind die Straßen geradezu chronisch verstopft, auch rückt das Beachten sämtlicher Verkehrsregeln hier grundsätzlich sehr in den Hintergrund (eine rote Ampel bewegt hier keinen Autofahrer zum Stehen) und meist versucht die Verkehrspolizei verzweifelt mittels Trillerpfeife und Handzeichen vor dem Schlimmsten zu bewahren. Wer sich diesem Chaos gewachsen fühlt, wird ein Tirana eine erlebnisreiche Zeit verbringen.

Direkt im Stadtzentrum finden sich einige bewachte Parkplätze, auf denen auch das Übernachten im Camper toleriert wird. Von dort aus lässt sich die Hauptstadt wunderbar zu Fuß erkunden. Das Stadtzentrum ist ein überraschender Kontrast aus kommunistischem Plattenbau und moderner Architektur. Viel wurde wohl in den letzten Jahren saniert und modernisiert, nun gibt es neben zahlreichen neuen Parkanlagen nämlich auch eine moderne Fußgängerzone. Beim Besuch der Hauptstadt sollte der Besuch einer der beiden BunkART Museen nicht fehlen. Besonders das etwas außerhalb gelegene BunkART 1* soll die teils schaurige Vergangenheit Albaniens gut widerspiegeln. Da wir jedoch zu Fuß leichter zum BunkART2* gelangen konnten, können wir aus eigener Erfahrung auch diesen als sehr sehenswert und wohl für jedermanns Albanien Roadtrip geeignet, weiterempfehlen.

Unser Stellplatz in Tirana:

Bekannte Sehenswürdigkeiten in Tirana:

  • Die BunkArt Museen (BunkART1 außerhalb von Tirana, BunkART2 in der Innenstadt)
  • Pazari i Ri (der große Lebensmittel-Bazaar)
  • Die Gerberbrücke
  • Uhrturm von Tirana und die daneben gelegene Et ` hem Bet-Moschee
  • Die alte Festungsmauer von Tirana
  • Die „Piramida“ (das einst teuerste Gebäude Albaniens, das die Tochter von Enver Hoxha zu seinem Gedenken errichten ließ)

Geheimtipp: Shpella e Pëllumbasit

Im näheren Umkreis um Tirana erstreckt sich unglaublich weite, grüne, hügelige Natur, die nach einem stressigen Stadtbesuch geradezu perfekt zum Entspannen einlädt. Eher ein Geheimtipp unter Touristen ist die Wanderung zur Shpella e Pëllumbasit, eine Höhe mit fantastischem Ausblick auf das gesamte Erzeni Tal. Der Trailhead ist auch mit dem Bus von Tirana aus zu erreichen.

Michi beim Journaling im Campervan

Camper Deko

Dein Camper, dein Zuhause auf vier Rädern. Damit du dich in deinem Van richtig wohl fühlst ist eine gemütliche Atmosphäre, zumindest für uns,  super wichtig. All unsere Lieblinge findest du hier!

Berat

Die Stadt Berat zählt zu den schönsten und ältesten Orten Albaniens. Seit 2008 gehört die Siedlung auch zum Unesco-Weltkulturerbe. Auch touristisch ist die Stadt überaus beliebt, insbesondere aufgrund seiner hübschen Hausfassaden in der Altstadt. Die großen Fensterfronten der dicht beieinander liegenden Häuser, brachten Berat zum Beinamen „Stadt der 1000 Fenster“. Berat hat viele hübsche Ecken und zahlreiche kleine und große Sehenswürdigkeiten. Auch einer der beliebtesten Fotospots Albaniens befindet sich hier: Nimmst du dafür hinter der Kirche „Shen Gjergj“ die Treppen, kannst du vom Aussichtspunkt aus einen tollen Blick über die neue Universität erhaschen, ein hübsches Gebäude mit Kuppeldach. Allerdings hat dieses Panorama seinen Preis, der Eintritt für den Aussichtspunkt auf dem Kirchgrundstück beträgt somit ca. 100 Lek.

Osum-Schlucht

Der Osum gehört zu den längsten Flüssen Albaniens und hat im Laufe der Jahrhunderte eine spektakulären Canyon in die gebirgige Landschaft geschnitten. Die Fahrt entlang des Canyon ist eines der großen Highlights jedes Albanien Roadtrips. Oberhalb des Canyon existiert eine Straße, von der du an vielen Stellen einen Blick in den Canyon werfen kannst. Auch einige Cafés und Bars sind hier zu finden. Das absolute Highlight ist jedoch die Osumi Canyon Bridge. Zu guter Letzt noch ein weiterer Tipp – Abenteurer aufgepasst! Gerade bei einem Albanien Roadtrip in den Sommermonaten (zu dieser Zeit ist der Wasserspiegel nämlich niedrig) können wir wärmstens empfehlen eine Schluchtenwanderung zu unternehmen.

Die Thermalquellen von Bënjë (bei Permet)

Diese Quellen sind selbst über die Grenzen von Albanien hinaus bekannt und gelten als die wasserreichsten Thermalquellen des Landes. Das Wasser ist meist um die 30° C warm, riecht typisch schwefelig und wird in mehreren Steinbecken gesammelt. ZU berücksichtigen gilt es jedoch, dass es hier gerade am Wochenende und zu Feiertagen ganz schön voll werden kann. Denn nicht nur als Reisender auf einem Albanien Roadtrip wird man von diesem schönen Ort gelockt, auch bei den Einheimischen sind die Quellen sehr beliebt. 😉 (Eintritt: 100 Lek)

Unser Ausflugstipp: Von den Thermalquellen aus kannst du ca. 2,5 Kilometer flussaufwärts durch die Lengarica-Schlucht wandern. Gerade in den Sommermonaten bietet sich somit eine sehr willkommene Abkühlung! Als tolle Fotomotive auf der Wanderung lassen sich die zwei Steinbrücken Ura e Kadiut und Ura e Dashit entdecken!

Gjirokastra

Die hübsche Stadt Gjirokastra liegt bereits recht weit im Süden und ist auf dem Roadtrip durch Albanien auf jeden Fall einen Stopp wert! Die Stadt steht ebenfalls auf der Liste des UNSECO-Weltkulturerbes, unter anderem aufgrund ihrer beeindruckenden Wehrhäuser! Diese sollten damals bedrohte Männer vor der gefürchteten Blutrache schützen, die laut mittelalterlichem Gesetz verübt werden durfte. Auch wenn die Blutrache heute der Vergangenheit angehören sollte, gibt es der Regierung zufolge selbst in diesen Tagen noch über 1500 Familien, die von den alten Machenschaften bedroht werden. Inzwischen ist der Ort Gjirokastra ein durchaus touristisches Zentrum. Im Stadtkern findest du süße Gassen und einen schönen, jedoch zugegebenermaßen auch sehr touristisch ausgelegten Bazar.

Llogara-Pass

Den Roadtrip durch Albanien Richtung Süden fortsetzend, wirst du wahrscheinlich den Llogara-Pass passieren. Hier lohnt es sich etwas Zeit einzuplanen – als Belohnung gibt es eine wirklich atemberaubende Aussicht!

Gjipe Beach

Der Gjipe Beach gilt als DER Traumstrand Albaniens. Zwar ist er derzeit nur zu Fuß, mit dem Boot oder einem Allrad-Fahrzeug zu erreichen, nichtsdestotrotz kann es hier in den Sommermonaten schon mal etwas voller werden. Ohne 4×4 lässt es sich auch prima oberhalb des malerischen Strandes parken. Um hinunter an den Gjipe Beach zu gelangen bedarf es dann lediglich einer kurzen Wanderung.

Syri i Kaltër (Blue Eye)

In der Nähe der Hafenstadt Saranda ist die Quelle Syri i Kaltër (Blue Eye) zu finden, die sich in den letzten Jahren zu einer überaus beliebten Touristenattraktion entwickelt hat. Tatsächlich bietet sich durch das frisch aus dem Boden quellende, türkis-schimmernde Wasser ein beeindruckendes Bild. Du kannst hier auch baden. Wie lange dies noch möglich sein wird, ist allerdings fraglich. Bei Anreise mit dem eigenen Fahrzeug, wird am Eingang zur Quelle eine kleine Eintrittsgebühr fällig.

Ohridsee und Stadt Ohrid

Zwischen Albanien und Nordmazedonien liegt der Ohridsee, der nicht nur als einer der ältesten Seen des Balkans, sondern tatsächlich der ganzen Welt zählt. Zudem spielt er eine bedeutende Rolle als Naturreservat, wodurch ihm der Status als UNESCO-Biosphärenreservat zugesprochen wurde. Die gleichnamige Stadt Ohrid, eines der ältesten Siedlungsgebiete des Balkans, wurde ebenfalls als Weltkulturerbe ausgezeichnet.

Ausflugstipp: Im Ohridsee kann man Tauchgänge buchen, was sicherlich eine ganz besondere Erfahrung ist!

Lezhe

Lost Places & Bunker

Wer schon beim Lesen dieser Überschrift erwartungsfreudige Gänsehaut bekommt, sollte vielleicht schon heute anfangen einen Albanien Roadtrip zu planen. Denn Lost Places gibt es reichlich, verteilt im gesamten Land! Zahlreiche, langsam verfallende Bunkeranlagen erinnern an das einst sozialistische Albanien unter Enver Hoxha, was dem ganzen schon auch irgendwo einen bitteren, historischen Beigeschmack verleiht.

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Wissenswertes – Roadtrip Albanien

Internet

Albanien gehört nicht zur EU, sodass du dort leider nicht die Vorteile des kostenlosen EU-Roamings nutzen kannst. Um keine horrenden Gebühren für die Datennutzung zahlen zu müssen empfiehlt es sich für die Zeit in Albanien eine lokale SIM-Karte zu besorgen. Das beste Netz in Albanien bietet derzeit Vodafone, sodass wir dir für deinen Albanien Roadtrip empfehlen würden, dort eine SIM-Karte zu beziehen. Anders als in anderen Balkanländern finden sich dafür Filialen in fast jedem Ort, selbst den kleineren. Wir haben das Vodafone Tourist Pack genutzt, welches mit 21 Tagen Laufzeit sowie 15 GB (+ 5 GB für YouTube & Netflix) für etwa 1.500 Lek (ca. 12 €) zu erhalten ist.

Bezahlung & Kosten in Albanien

Die Währung Albaniens ist der Lek (ALL). Das Umrechnen von Euro in Lek bzw. umgekehrt gestaltet sich im Kopf etwas schwierig, denn derzeit entspricht 1 Lek 0,0083 € bzw. 1 € etwa 120 Lek (Stand Juni 2022). Bezahlt wird in Albanien hauptsächlich mit Bargeld. Selbst in Supermärkten solltest du dich nicht auf die Möglichkeit der Kartenzahlung verlassen! Möchtest du mit der Karte bezahlen, dann ist dafür in jedem Fall eine Kredit- oder Debitkarte nötig, die in Deutschland gängige EC-Karte nicht akzeptiert wird.

Das Preisniveau in Albanien ist niedrig. Zwar sind importierte Produkte sowie die Diesel- und Benzinkosten ziemlich vergleichbar mit denen in Mitteleuropa, lokale Lebensmittel sowie Dienstleistungen (insbesondere nicht-touristische) sind hingegen wirklich günstig. Ein paar Beispiele von unserem Albanien Roadtrip: Für das Reparieren meiner Schuhe beim Schuster wurden uns 0,70 € berechnet, Michas Friseur-Besuch hat umgerechnet ca. 3 € gekostet. Ein Byrek (lokales Blätterteig-Gebäck) kostet ca. 0,50 €, ein Restaurantbesuch für 2 Personen kostet ca. 15 €.

Praktisch fürs Vanlife: In touristischen Gegenden können natürlich auch deutlich höhere Preise zutreffend sein. Selbstversorger kommen besonders preiswert aus, wenn sie auf importierte Produkte weitestgehend verzichten und Obst und Gemüse bei lokalen Händlern statt im Supermarkt kaufen. 

Beste Reisezeit für einen Albanien Roadtrip

Bei der Planung deines Roadtrips durch Albanien solltest du möglichst einen Zeitraum zwischen Mai und Oktober anpeilen. Da der Großteil des Landes auf mehr als 1.000m über dem Meeresspiegel liegt, kommt es außerhalb dieser Zeitspanne wahrscheinlich schon zu Schneefällen, wodurch viele der schönsten Regionen Albaniens bereits von der Außenwelt abgeschnitten sein können. In den Sommermonaten Juli und August kann es jedoch insbesondere an den Küstenorten ganz schön voll werden. Für einen Roadtrip durch Albanien bietet sich daher insbesondere die Vor- und Nachsaison an. 

Frischwasser & Abwasser auf dem Roadtrip Albanien

Frischwasser: Auf unserem Roadtrip durch Albanien haben wir am Straßenrand immer ausreichend öffentliche Wasserquellen gefunden, um unsere Wasservorräte wieder aufzufüllen. Da wir einen Kombifilter aus Aktivkohle- und Nanopartikelfilter* im Camper installiert haben, haben wir auch in Albanien das Wasser aus unserem Tank getrunken.

Schwarzwasser: Bezüglich der Entsorgung von Schwarz- und Grauwasser gibt es in Albanien keine öffentlichen Entsorgungsmöglichkeiten. Das Abwasser führt leider auch auf Campingplätzen in der Regel nicht in eine Kläranlage, sondern wird in ein naheliegendes Gewässer abgeleitet. Von der Nutzung einer Chemietoilette sollte deshalb unbedingt abgesehen werden! Empfehlenswert ist stattdessen eine Trockentrenntoilette* zu benutzen, wobei der Feststoffbehälter in den Hausmüll und der Pipi-Kanister in eine öffentliche Toilette oder zur Not auch in die Natur entsorgt werden können.

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Grauwasser: Um als Reisender einen Beitrag dafür zu leisten, möglichst wenig umweltschädliche Substanzen in die Gewässer zu leiten, solltest du für Dusche und Abwasch im Camper nur biologisch abbaubare Produkte nutzen. So kann der Fußabdruck, den du auf deinem Albanien Roadtrip hinterlässt, zumindest minimiert werden.

Fazit von unserem Roadtrip durch Albanien

Albanien hat uns bewegt – im Positiven wie im Negativen. Wir haben die Schönheit und die Freundlichkeit der Menschen mit ganzem Herzen genossen und waren dennoch oft einfach nur traurig und erschüttert. Das Land ist voller Kontraste, die uns in vielen Bereichen sehr die Augen geöffnet haben. Und das kann manchmal auch ziemlich unbequem sein, das spüren wir auch jetzt noch. Denken wir an unseren Roadtrip durch Albanien zurück, bleibt neben zahlreichen schönen Erinnerungen auch immer diese unangenehme Schwere. Das drückende Gefühl im Bauch, wenn wir an die Gespräche der teils verzweifelten Einheimischen zurückdenken oder an die im Müll suchenden Frauen…

Derzeit leben 2/3 aller Albaner dauerhaft außerhalb ihres Landes. Für viele ist es ein Land ohne Zukunft, denn es gibt keine Arbeit, kaum Rechte für Frauen und zahlreiche rechtsfreie Räume. Etwa 7 % der Albaner leben von weniger als 55 € monatlich… und auch wenn Albanien ein vergleichsweise günstiges Land ist, bedeutet das für die Menschen das Hungern.

Diesen Umständen sollte sich jeder Albanien-Reisende bewusst sein. Denn wer am Existenzminimum nagt, schert sich nicht um das korrekte Entsorgen von Müll oder den Schutz der Natur. Wenn Reisende wie wir sich also über diese Dinge beschweren, sollte immer bedacht werden, dass dies eine sehr privilegierte Sicht auf die Welt ist. Eine Sicht, die leider nicht der Realität vor Ort entspricht, auch wenn dies womöglich am eigenen Weltbild nagt. 

ein paar abschließende Gedanken

Wir waren während unseres Albanien Roadtrips viel im Kontakt mit Einheimischen, ob Micha beim Friseur, ich beim Schuster oder unserer Erfahrung mit den Betreibern von Campingplätzen und Bars. Sie alle sagen: „Dass in Albanien so viele neue Mercedes, Porsche und Co. unterwegs sind, ist kein Zufall. Das Land ist Spielplatz des organisierten Verbrechens, und wir, die „Normalen“ leiden unter ihren Machenschaften. Sie machen Millionen, aber das Land, Albanien, sieht davon nichts.“ Worte, die zum Nachdenken anregen, oder? Wir sind uns recht sicher, dass dies so einiges erklärt.

Nichtsdestotrotz wollen wir mit all diesen ernsten Worten auch verdeutlichen, dass Bewusstsein zu schaffen vielleicht im ersten Moment unangenehm ist, aber dennoch nicht vernachlässigt werden sollte und ein Augenverschließen erst recht keine Lösung ist. Entsprechend wünschen wir dir viele weitere tolle Reisen und hoffen, dass auch du nicht nur weiter deine Marmeladenglas-Momente sammeln kannst, sondern dabei auch an Weitblick gewinnst.


Bis bald von uns dreien! 🙂

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5 Kommentare. Hinterlasse eine Antwort

  • Nina (Kommrum-Reisen)
    18. Juli 2022 13:14

    Ein toller Bericht eures Albanien-Roadtrips. Spätestens seitdem wir 2019 in Montenegro unterwegs waren, wollen wir unbedingt nach Albanien!

    Super, dass ihr auch auf die „Schattenseiten“ des Landes aufmerksam macht und hier nicht die Augen verschließt.

    Wir wollen nach dem Lesen eures Berichts auf jeden Fall unsere Reisepläne nochmal itensivieren. 🙂 Der Bericht ist auf jeden Fall schon gespeichert.

    Viele Grüße,

    Nina

    Antworten
  • Vielen Dank für diesen umfangreichen Beitrag – einige interessante Fakten habe ich gelernt, insbesondere was das Müllproblem angeht, das ist tatsächlich traurig, und hätte ich nicht gedacht. Ein Hinweis zum Design: Einige Fotos sind doch sehr gross vom Umfang, die würde ich etwas kleiner einbauen…

    Antworten
  • Mega spannender Artikel, der mich sehr nachdenklich gemacht hat. Der Balkan reizt mich ja auch schon lange und ich plane für nächstes Jahr endlich mal einen Roadtrip durch Montenegro. Bisher kenne ich ansonsten nur Kroatien. So schön solche Reisen auch sind, leider gibt es auch oft diese Schattenseiten. Spannend, aber auch einfach herzzerreißend…
    Viele Grüße
    Christina

    Antworten
  • Lieber Michael,
    für September 2020 war Albanien fest geplant. Eine Reise, zu der es nicht kommen sollte. Aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben ;-). Vielen Dank für deinen sehr ehrlichen Artikel, der es nicht bei Lobhudelei belässt, sondern das Land mit vielen Facetten schildert.
    Liebe Grüße
    Elke

    Antworten
  • Hallo ihr Lieben und vielen Dank für diese tollen Einsichten in das Land. Mir gefällt besonders gut, dass ihr auch auf die Schattenseiten hinweist und eure abschließenden Gedanken festhaltet. Ich freue mich schon, mehr von euren Reisen zu lesen.
    Liebe Grüße, Julita

    Antworten

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Mit unserem selbstausgebauten Van reisen wir um die Welt, sammeln Geschichten und Momente für Outdoornomaden, bewundern die großen und ganz kleinen Dinge, denen wir täglich begegnen. Im Van zu leben war immer unser großer Traum. 2020 haben wir unseren Mut zusammen genommen und uns unser Traumhaus auf vier Rädern gebaut. Zuhause ist nun, wo wir es parken. Wir glauben: Das Leben ist zu kurz für irgendwann. Und wer weiß schon was das Morgen bringen wird?

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