Es ist soweit, heute holen wir unseren Van vom TÜV ab. Welches Campermodell ist es geworden? Und wieso haben wir uns gerade für dieses Camper-Basisfahrzeug entschieden? Vor dem Kauf hatten wir so viele Fragezeichen im Kopf. Die Entscheidung, welches Basisfahrzeug für uns das Richtige ist, hat uns wortwörtlich schlaflose Nächte bereitet. Letztendlich haben wir uns für einen Ford Transit L2H3 entschieden – und damit gegen die Möglichkeit jemals in der Stadt einen geeigneten Parkplatz zu finden. 

Aber es ist eben wie immer, alles kann man nicht haben. Bei der Auswahl des Camper-Basisfahrzeugs geht es immer darum, Kompromisse einzugehen. Und zwar so, dass du auch auf lange Sicht gut damit leben kannst. Bei uns war der ausschlaggebende Punkt letztendlich die Menge an Surfequipment, welche wir in unserem Campervan unterbekommen möchten. Das Equipment hätten wir in dem kleineren VW Transporter niemals unterbekommen. Die Frage ist nun: Auf welchen Punkt möchtest DU beim Vanlife nicht verzichten? In diesem Artikel stellen wir dir vor, wonach wir unser Camper-Basisfahrzeug ausgewählt haben und wie du das optimale Basisfahrzeug für dich finden kannst. 

Welche Faktoren die Auswahl des Camper-Basisfahrzeugs beeinflussen

Weshalb uns die Auswahl des passenden Basisfahrzeugs so schwer gefallen ist? Ganz ehrlich, weil wir anfangs einfach keine Ahnung hatten, was wir brauchten und wollten. Als wir uns das erste Mal auf die Suche begaben, waren wir voller Euphorie. Endlich auch einen eigenen Camper haben, endlich auch unabhängig reisen. Viele unserer Freunde und Bekannten hatten bereits selbst ausgebaute Camper und unsere Reaktion war immer dieselbe: „Boar, wie krass es sein muss damit zu reisen. Wow, wie schön der Camper aussieht.“ Und dann fingen wir an zu träumen. In dieser Zeit fanden wir jeden Camper toll, egal welches Basisfahrzeug oder welches Ausbaulayout letztlich dahinter steckte. 

So gingen wir dann auch an die Suche. Egal ob groß oder klein, kurz oder lang – solange es ein Camper werden könnte, waren wir verliebt. Zugegeben, das hat die Campervan Suche nicht gerade einfach gemacht. Unsere Merkliste auf Ebay-Kleinanzeigen und mobile.de war voll, nur besichtigten wir letztlich keines dieser Fahrzeuge. Es dauerte einige Wochen bis wir merkten, wo das Problem lag. Wir waren unsicher. Unsicher bei dieser riesigen Auswahl an Möglichkeiten, welches Camper-Basisfahrzeug unseren Bedürfnissen am besten entsprechen würde. 

Damit starten wir mitten rein in das Abenteuer Auswahl des Camper-Basisfahrzeugs. Bist du bereit? Am besten schnappst du dir jetzt Stift und Zettel. 

Pure Vorfreude im neu gekauften Camper

Reist du allein oder zu zweit / als Familie?

Klar, als Familie in einem VW Transporter zu leben ist möglich. Das haben wir auch schon erlebt. Es ist aber auf Dauer sicherlich nicht die angenehmste Möglichkeit des Vanlife. Logisch also, dass der Platzbedarf wächst, je mehr Personen im Camper unterkommen sollen. 

Möchtest du im Camper stehen können?

Gerade bei kaltem und nassem Wetter ist es toll, einfach im Campervan bleiben zu können. Dann dort zu kochen, zu arbeiten oder sich anderweitig die Zeit zu vertreiben. Kannst du in deinem Camper nicht stehen, wird es allerdings schnell beengend und unangenehm. Natürlich hat die Höhe aber auch Nachteile. Klar, sonst würde ja jeder Vanlifer einen Hochdach-Camper haben. Viele Parkplätze sind aufgrund von Höhenbeschränkungen nicht mehr nutzbar. An Parkhäuser ist erst gar nicht zu denken. Natürlich hat ein Hochdach auch seinen Preis. Gerade die beliebten VW Transporter mit Hochdach sind super teuer (aber auch sehr schick, müssen wir schon zugeben).

In welche Gegenden möchtest du mit dem Camper hauptsächlich reisen? 

Ob in den Sommermonaten nach Portugal oder im Winter nach Skandinavien, je nachdem in welche Klimazone du mit deinem Camper reist, wirst du unterschiedliche Bedürfnisse haben. Als kurzes Beispiel: Portugal bedeutet für uns warmes Wetter, viel Sonne, draußen sein. Hier würde für uns ein kleiner Camper reichen, da wir die meiste Zeit sowieso draußen kochen und arbeiten. Ganz anders in Skandinavien: Außerhalb des kurzen Sommers regnet es viel. Es gibt generell super viele Mücken und auch für eine Standheizung wären wir ziemlich dankbar. 

Mit dem Camper unterwegs durch weite Felder

Arbeitest du von unterwegs?

Wir liiiieben es von unterwegs arbeiten zu können. Ehrlich, es entspricht einfach so sehr dem, was wir uns immer gewünscht und erträumt haben. Im letzten Jahr, seit dem Ausbau unseres Autos zum Minicamper, mussten wir allerdings feststellen, dass das Arbeiten aus dem Camper auch so einige Hürden mit sich bringt. Da wäre die Sache mit einem passenden Schreibtisch, dem Strom, dem Internet… Die Liste ließe sich sicherlich noch ein wenig fortführen. Fakt ist, ganz schnell mussten wir feststellen, dass das Arbeiten und Reisen mit unserem Minicamper nicht unter einen Hut zu bekommen ist. Kein Sitzplatz und nur Strom beim Fahren, das ist für einen Acht-Stunden-Vollzeitjob echt keine gute Vorraussetzung. 

Lange Geschichte, kurzes Learning: Nimmst du deine Arbeit mit an Bord des Campervans, sollte der Camper auch dazu geeignet sein. Eine Zweitbatterie und Solarmodule für ausreichend Strom sowie ein kleiner Tisch als Arbeitsplatz sollten vorhanden sein. 🙂

Mit wie viel Gepäck wirst du reisen?

Die Frage aller Fragen, zumindest für uns. In unserer romantisierten Campervan-Vorstellung hatten wir lange Zeit außer Acht gelassen, welch riesigen Platzbedarf wir aufgrund unseres Surfmaterials eigentlich haben. Wir beide brauchen weder viel Kleidung, noch Lebensmittelvorräte oder sonstigen Krimskrams auf Reisen. Da sind wir super minimalistisch. Aber bei unseren Hobbys, ehrlich, da möchten wir keine Abstriche machen. Frag dich, welche Dinge kannst du auf Reisen nicht zu Hause lassen? Wie viel Kleidung und wie viel Luxus brauchst du auf Reisen? Und sind diese Vorstellungen mit deinem Wunschcamper kompatibel? 

P.S Bei uns klafften zwischen Platzvorstellung und tatsächlichem Platz des Campers WELTEN! Deshalb haben wir uns letztendlich für ein größeres Basisfahrzeug entschieden.

Kurzzeit-Urlaub oder Langzeit-Reise?

Na, welche Camper-Ausflüge planst du für die Zukunft? Wirst du Wochenendausflüge ins Grüne unternehmen, mehrere Monate durch Europa touren oder vielleicht gleich die alte Wohnung gegen dein neues Haus auf vier Rädern eintauschen? 

Lieblingsreiseführer

Unscheinbare Insidertipps wie auch bekannte Sehenswürdigkeiten. Von Paddeln, über Radeln oder die Seele baumeln lassen. Ganz viele tolle Tipps und Eskapaden an der mecklenburgischen Ostsee gibt’s in diesem Reiseführer.

Reist du mit einem Haustier?

Momentan sieht man es überall: Vanlife-Infizierte, welche mit ihrem Hund die Welt erkunden. Das ist aber auch wirklich so ein Traum! Vergiss nicht entsprechend Platz für dein Haustier einzuplanen. Ein Hund braucht im Campervan einen Fress- und Schlafplatz und auch während der Fahrt braucht dieser einen sicheren Platz. 

Wie viel PS soll dein Camper-Basisfahrzeug haben?

Unwichtig, hab ich anfangs gesagt. Wichtig, meinte Micha. Recht hat er! Wer einmal versucht hat mit einem schlecht motorisierten Auto über eine Passstraße in den Bergen zu fahren, weiß was wir meinen. Für Gegenden wie die Alpen sind ein paar PS mehr definitiv ein Segen. 

Welche Basisfahrzeuge kommen als Camper grundsätzlich in Frage?

Grundsätzlich kannst du zwei Kategorien unterscheiden. Es gibt die „kleineren“ Fahrzeug-Modelle mit (meist) niedrigem Dach und relativ kurzem Radstand wie die beliebten VW T-Modelle. Oder alternativ die „größeren“ Transporter bzw. Klein-LKWs wie beispielsweise den VW Crafter oder Mercedes Sprinter.

Kleines Camper-Basisfahrzeug 

  • VW T Reihe: sehr beliebt, kultig, aber selbst im gebrauchten Zustand noch sehr teuer
  • Opel Vivaro: deutlich kostengünstigere Alternative zum VW T-Modell, im Vergleich zum VW minimal kleiner
  • Ford Transit L1H1 sowie die großen Ford Transit Connect: gibt es in wirklich fast jeder denkbaren Größe, relativ günstiger Anschaffungspreis, viele Möglichkeiten, zum Ausbauen recht beliebt
  • Mercedes Vito / Viano: etwas kleiner und vor allem niedriger als die VW T-Modelle, erfreut sich aber dennoch recht großer Beliebtheit
  • Renault Trafic: ähnlich dem Opel Vivaro

Großes Camper-Basisfahrzeug

  • Ford Transit (die „Großen“): ist verglichen mit dem Fiat Ducato bzw. dem baugleichen Opel Movano etwas schmaler, fällt dadurch für viele, welche das Bett quer verbauen möchten raus. Wir lieben unseren Ford allerdings gerade für die dadurch gewonnene Wendigkeit.
  • Fiat Ducato: momentan sehr beliebt, aufgrund seiner Breite (perfekt für ein quer einzubauendes Bett) und der verschiedenen Größen (L1-L5, H1-H3) – dementsprechend aber schon lange kein günstiges Basisfahrzeug mehr
  • Citroen Jumper: baugleich dem Fiat Ducato, allerdings deutlich günstiger zu bekommen, unterscheidet sich vom Fiat in der Motorisierung
  • Peugeot Boxer: ist ebenfalls baugleich dem Fiat Ducato
  • VW Crafter: früher und heute super beliebt bei Ausbauern, daher auch eher hochpreisig
  • Mercedes Sprinter: beliebt wie eh und je, aber auch nicht gerade kostengünstig
  • Iveco Daily: Die Ivecos sind einfach riiiiesig! Kastenwagen mit solch einer Länge haben wir selten gesehen! 
  • Renault Master: sehr selten zu finden, ist aber ein tolles Basisfahrzeug für einen Camper mit viel Fläche
  • Opel Movano: super selten zu finden, aber trotz dessen super als Ausbaufahrzeug geeignet

Der Traum vom Campervan: Unsere Auswahlkriterien

Nach welchen Kriterien haben wir unseren Camper ausgewählt? Da uns diese Frage häufiger gestellt wurde, tadaa, bitteschön! Es folgen die Suchkriterien unserer Camper-Fahrzeug Auswahl. Was wir dazu noch unbedingt loswerden wollten: Viel wichtiger als die Frage „Wonach habt ihr euren Camper ausgewählt?“, ist eine andere Frage. Was ist für DICH wichtig? Uns war immer schon ein guter Kompromiss zwischen relativer Zuverlässigkeit (kein zu altes Fahrzeug) und Preis (nicht zu teuer) sehr wichtig. Wir wollten einfach keine Unmengen Geld in ein Camper-Basisfahrzeug stecken. Das spiegelt sich auch sehr in unseren Suchkriterien wieder. Viele Freunde und Bekannte haben aber auch Camper mit Kilometerständen jenseits der 300000 und diese fahren, es ist kaum zu glauben, trotzdem noch zuverlässig. Natürlich ist letztlich die Auswahl des Camper-Basisfahrzeugs auch eine Frage des Budgets, wie es eben bei jedem anderen Fahrzeug auch ist. 

Unsere Suchkriterien auf Ebay-Kleinanzeigen & Mobile.de

  • Nicht älter als 10 Jahre (Baujahr 2010)
  • Nicht mehr als 170 000 Kilometer 
  • Großer Kastenwagen (da wir immer zu zweit reisen werden, während der Reisen arbeiten möchten und meist für mehrere Monate unterwegs sein werden)
  • Typ: Ford Transit, Fiat Ducato, Peugeot Boxer, Renault Master, Citroen Jumper
  • Nicht mehr als 6000€
  • Unbeschädigt / kein Unfallfahrzeug
  • TÜV noch mind. 1 Jahr

Weitere Features des Camper-Basisfahrzeugs

Darüber hinaus, gibt es natürlich noch viele weitere Punkte, welche ein Fahrzeug mehr oder weniger in die engere Auswahl bringen. Hat das Fahrzeug eine Anhängerkupplung? Ist es ein Zweisitzer oder ein Dreisitzer mit Sitzbank? Hat das Fahrzeug Fenster hinten oder an der Seitentür? Gibt es einen Tempomat? Eine Einparkhilfe? Die Liste ist fast endlos. Für uns persönlich war eigentlich keines dieser Kriterien ausschlaggebend. Sie waren entweder für uns nicht so wichtig (Tempomat etc.) oder aber sowieso nachrüstbar (Fenster an der Seite etc.). 

Camper – Besichtigung: So wird sie ein Erfolg!

Leider haben wir bei der Suche nach unserem Kastenwagen gleich zu Anfang eine nicht so schöne Erfahrung mit einem unseriösen Händler gemacht. Die ganze Story? Okay, fassen wir uns kurz. Wir besichtigten einen, auf den ersten Blick noch gut in Schuss gehaltenen, Kastenwagen, waren happy, aber unser Bauchgefühl grummelte etwas. Also nahmen wir das Fahrzeug kurzer Hand mit zum Gebrauchtwagencheck der DEKRA. Als wir den TÜV Prüfer eine Stunde später trafen, erklärte uns dieser, dass es tatsächlich lebensgefährlich wäre, das Fahrzeug zu fahren. Beide Federn der Hinterachse waren herausgebrochen, die Bremsleistung aufgrund von Ölaustritt verringert. Wir bekamen eine fast dreiseitige Mängel-Auflistung.

Wir möchten dir damit keine Angst vor dem Autokauf machen. Sondern dich dazu anhalten genau hinzuschauen. Da alle Camping-tauglichen Fahrzeuge momentan sehr beliebt sind, kommen unseriöse Verkäufe wohl häufiger vor. Zumindest haben wir das in den letzten Monaten gehäuft gehört. Es ist also sicherlich nicht schlecht, bei der Besichtigung etwas kritisch zu sein und ganz genau hinzuschauen! 

Schnell sein

Während unserer Suche haben wir häufiger festgestellt, dass die Kastenwagen nur wenige Minuten nach dem Inserieren bereits als „Verkauft“ markiert wurden. Unsere Strategie, erst einmal abzuwarten und in Ruhe zwischen verschiedenen Fahrzeugen abzuwägen, ging also überhaupt nicht auf. 

Unser Tipp: Leg dir einen Suchauftrag bei Ebay-Kleinanzeigen und mobile.de an. So wirst du immer direkt informiert, sobald ein Fahrzeug reingestellt wird, welches deinen Kriterien entspricht. Obwohl wir normalerweise alle Push-Benachrichtigungen ausschalten, haben wir diese während unserer Suche aktiviert. Das hat wirklich Wunder bewirkt! 

Anrufen statt Anschreiben

Während unserer Kastenwagen-Suche haben wir außerdem gelernt: Wenn möglich immer direkt zum Telefon greifen. Da die Kastenwagen derzeit so beliebt sind, werden die meisten Verkäufer nach dem Inserieren ihres Fahrzeuges von Nachrichten nahezu überflutet. Zwischen all diesen Nachrichten herauszustechen ist fast unmöglich. Eine Antwort bekommt man sowieso in den wenigsten Fällen. Meistens nur, dass man bereits zu spät dran ist. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass die Verkäufer super dankbar sind, wenn man direkt anruft. Telefonisch lässt sich alles einfach viel schneller klären. 

Persönlicher Tipp: Bist du an dem Fahrzeug wirklich stark interessiert, ist es super wichtig dem Verkäufer dies in deinem ersten Gespräch auch zu vermitteln. Bist du freundlich und können die Verkäufer eine echte Kaufabsicht erkennen, reservieren sie das Fahrzeug bis du es besichtigt hast. Übrigens ist dies auch der einzige Grund, weshalb wir unseren Traumcamper so schnell gefunden haben! Nach einem ersten Gespräch hat der Privatverkäufer das Fahrzeug für uns bis zum nächsten Tag reserviert – und damit etwa 20 weiteren Interessenten abgesagt. 

Basisfahrzeug genau anschauen & die gängigen Kriterien des Gebrauchtwagenchecks beachten

Es ist soweit! Die erste Besichtigung deines möglicherweise zukünftigen Campervans steht an. Wir geben zu, bei unseren Besichtigungen waren wir so unglaublich aufgeregt. Ein Glück, dass es gleich der zweite Kastenwagen schließlich auch geworden ist. Diese Aufregung vorher konnten wir kaum aushalten. Damit am Tag der Besichtigung auch nichts schief geht, kannst du dir auf der Seite des ADAC, TÜV etc. eine Checkliste zum Gebrauchtwagencheck herunterladen. Unser Retter in der Not. Sonst hätten wir mit Sicherheit so einiges vergessen! 

Aber auch ohne diese Liste gibt es einige ganz grundsätzliche Dinge, für welche du sicherlich keine Liste brauchst. Wie wir anfangs bereits erzählt haben, war unsere erste Kastenwagen-Besichtigung der absolute Reinfall und der Händler leider unseriös. Michas Bauchgefühl hat da direkt angeschlagen, wodurch wir letztlich super kritisch wurden. Ein Glück, können wir im Nachhinein nur sagen! 

Unser Podcast

Unsere Lieblingsbeschäftigung auf langen Roadtrips? Podcasts hören! Auf dem Outdoornomaden Podcast geht es um das Leben, unsere Selbstständigkeit, und die Fotografie. Eine große Portion Motivation gibt’s noch obendrauf!

Checkliste zum Kauf Deines Camper-Basisfahrzeugs

1. Das Offensichtliche

  • Wirkt der Händler seriös?
  • Was sagt dein Bauchgefühl?
  • Allgemeiner Fahrzeugzustand?
  • Rost? Im oder unter dem Fahrzeug?
  • Reifenzustand? Allwetterbereifung oder Sommer- und Winterreifen (achtfache Bereifung) im Kaufpreis enthalten?
  • Passt die Abnutzung zum Tachostand?
  • Probefahrt!
  • Passt das Fahrzeug von der Größe / Höhe wirklich zu deinen Vorstellungen?
  • Kaufvertrag abschließen! 

2. Detaillierter Check

Nun geht es an die Details. Es ist Zeit deine Checkliste zu zücken.

Kleiner Tipp: Achte auch auf Kleinigkeiten, z.B. ob die Lampen funktionieren. Ein Wartungsstau lässt sich nämlich häufig anhand dieser „Kleinigkeiten“ erahnen. Während wir diese Zeilen so schreiben denken wir gerade: „Hätten wir bei unseren Besichtigungen da mal genauer hingeschaut, wären uns einige unschöne Erfahrungen erspart geblieben.“ Letztlich können wir froh sein, dass es professionelle Gebrauchtwagenchecks gibt. Aber dazu gleich mehr…

Gebrauchtwagencheck bei der DEKRA oder TÜV

Dieser Check hat uns davor bewahrt ein Camper-Basisfahrzeug zu kaufen, welches ein absolutes Sicherheitsrisiko darstellte. Der Check kostete circa. 80€ und war wirklich seinen Preis wert. Einen Termin bekamen wir bei der DEKRA in Berlin direkt auf Nachfrage. 

Los geht’s – auf der Suche nach deinem Traumhaus auf vier Rädern

Wir hoffen dir mit diesem Artikel etwas Inspiration für die Auswahl deines Camper-Basisfahrzeugs mitzugeben. Letztlich ist aber nur eines wichtig – nämlich dass du deine eigenen Prioritäten setzt und danach entscheidest. Viel Erfolg bei der Suche nach deinem Campertraum auf vier Rädern!

Literaturtipps für die Auswahl des Camper-Basisfahrzeugs

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